Medical volunteers: 780 people died on Maidan, Health Minister denies

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nebesna-sotnjaSaturday, April 12, 2014, 12:52

Medics who volunteered on Maidan believe that because of the clashes on Maidan Nezalezhnosti and related events, 780 people died. The allegation comes from volunteer medic Anastasiya Polishchuk at a briefing in Kyiv on Thursday, Interfax-Ukrayina reported.

“This number includes 300 people who disappeared from the hospitals (emergency hospitals and other medical institutions); they were taken away and burnt in the crematories. These people have been asked for and have been looked for but can’t be found,” she said.

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VITALY PORTNIKOV: The World is Closed for Crimeans

By Vitaly Portnikov
04.11.2014 16:57 NEWSRU.ua
Translated and edited by Voices of Ukraine
Source: http://uainforg.livejournal.com/1868456.html

1397219614_292842_549714071721664_1369421400_nWithin the next several days, most of the population of Crimea will end up sandwiched within the borders of the Russian-occupied peninsula. Crimeans would, of course, be able to move around in Russia proper, but to get anywhere else would be extremely problematic.

It is well-known that almost the whole world does not recognise the occupation of Crimea and the creation of the Crimean Federal Okrug [District]. This means that no visas can be placed into the Russian-issued passports. The citizens of Crimea, as before, must obtain entry visas into the passports of the country of which Crimea is a part – Ukraine. But the Head of the Ministry of Organization of Passport Affairs of the Russian Federal Migration Service, Fedor Karpovets, has already warned that those Crimean citizens who have received Russian passports do not have the right to enter the territory of other countries using a Ukrainian passport. 

Of course, this is not true. Or rather, it was a lie. I myself have repeatedly encountered Russian citizens in airports the world over juggling multiple passports. But after the occupation of Crimea, control over people who might at any moment slip away from Putin’s paradise is expanding. And the decision has now been taken to block the possibility of Crimeans receiving entry visas into their Ukrainian passports. 

But what awaits those who still dare to break the law? Or those citizens of Ukraine who decide to live in Crimea, but refuse to take the passport of the aggressor nation? 

To receive a passport, they will have to travel to the mainland. But how? Air travel between the world and Ukraine’s Crimea is cut off. Rail communication may follow shortly. The Head of Russian Railways, Vladimir Yakunin, has already stated there could be a possible termination of rail travel because of “the inconsistency of travel timetables.” It is not difficult to predict that after rail travel, bus travel may be but too. 

The Russian railways, according to Yanukin, “are ready for the passenger to be transported to the ports, in general to Anapa. From there, transportation will be by sea.” This way, a route from Simferopol, Yalta or Sevastopol to Moscow can take about 50 hours – about the same as from Moscow to Tyumen in Central Russia. If a Crimean citizen wants to travel, not to the capital of the occupying country, but to his own capital – Kyiv – they would need to spend about 10 more hours. In other words, several days will be needed to travel to the capital to get a visa. A plane ticket will be more expensive, because even if Aeroflot decides to launch transfer flights between Simferopol and Kyiv, they will not be cheap. 

And there is an additional issue for those who planned to continue their overseas travel but who actively participated in the process of the separation of Crimea from Ukraine, or for those who decided to use the aggression and make money in illegal enterprise on the territory of the peninsula. This circumstance the Foreign Affairs of Russia echoes when they advise their citizens not to visit those countries with whom the United States have extradition treaties – in other words, the whole world. Of course this does not apply to all Russians, but most likely does apply to the new Crimean “elite.” And even if Moscow awards the heroes of the “conquest of Crimea” passports with registration somewhere in Magadan, I join the Ministry of Sergei Lavrov here in advising them to spend their ill-gotten wealth in their new home, the Russian Federation. 

And the rest of the world is now closed to them.

 

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Stimme aus der Krim: Aber das Wichtigste – man nahm mir die Freiheit

Quelle: http://odnakraina.com/story/view/3

Von:  фрилансер

Zuerst legte man mir finanziell eine Schlinge um den Hals und zog sie fest. Dann nahm man mir den Traum weg. Aber das Wichtigste – man nahm mir die Freiheit

Mein Haus liegt 20 Meter vom Meer entfernt und ich gehe immer am Strand mit meinem Hund spazieren. Zwischen dem Strand und der Siedlung, wo ich wohne, liegt die Schnellstraße Kertsch-Feodossija. Heute, als ich mit dem Hund ging, fuhr ein russischer Militärtankwagen vorbei. Na und. Ist halt vorbeigefahren. Es fahren dauernd welche vorbei.

Später stand ich auf der Terrasse mit einer Tasse Tee und schaute, wie über der Siedlung ein Militärhelikopter flog. Na und. Flog halt vorbei. Es fliegen jeden Tag welche.

Dann fuhr ich in die Stadt, um ein Paar Sachen zu erledigen. Dort sind – neu für mich – Menschen in gefleckter, dunkelgrüner Uniform zu sehen. Sie laufen halt rum, sprechen miteinander, kaufen Eis und trinken Limo. Na und, sie laufen halt rum.

An die Militärtechnik und den „grünen Männchen“ auf den Straßen fängt man sich allmählich zu gewöhnen. Höchstwahrscheinlich ist es eine Schutzreaktion des Körpers. Weil wenn man sich nicht gewöhnt, kann man verrückt werden.

Viele meiner Bekannten beklagen sich darüber, dass Verwandte/Freunde/Bekannte sie anrufen und voller Entsetzen fragen: „Wie lebt ihr dort?!! Das ist ja schrecklich, was da bei euch passiert!!!“ und meine Bekannte sind es leid, zu überzeugen, dass alles ruhig ist und dass sich nichts verändert hat.

Natürlich, ganz klar. Es hat sich nichts verändert. Wen dein Leben daraus besteht, dass man schläft, trinkt, schläft und auf die Toilette geht – ja, nichts hat sich verändert. Der Überbau, welcher den Menschen vom Tier unterscheidet wackelt, droht zu platzen und fängt zu an bröckeln. Die ersten 3 Wochen lebte ich mit dem ständigen Gefühlt, dass in meiner inneren Welt alle Wände einstürzen.

Ich bin Freiberufler/in. Das bedeutet nicht nur die Verwirklichung eines Traums einer Bürokellerassel vom Fehlen der Chefs und flexible Arbeitstage. Das bedeutet auch Auftraggeber, die weit weg sind, Internetrechnungen, Banküberweisungen, Einkäufe in den Internetshops und Kurierdienste. Das Zusammenbrechen des Bankensystems wurde ein heftiger Schlag für mich.

Zuerst wurde meine Bankkarte meiner Privatbank gesperrt und ich konnte keine Bankzahlungen vornehmen. Terminals sind außer Betrieb, als letzte Möglichkeit blieb Web-Money mit einem schrecklichen Wechselkurs 10 Rubel=50 Hriwna. Ich musste meine Verwandte in Kiew darum bitte, mein Web-Money-Konto aufzufüllen, weil ich es selbst nicht konnte. So fing das Leben „auf Pump“ an.

Dann war Chaos mit dem Geldtransfer. Meine Kundin rannte eine Woche lang durch Moskau, um mir das Geld zu überweisen. Durch irgendein Wunder schaffte sie es. Jetzt ist die nächste Zahlung fällig und ich erfinde schon schlaue Wege, um das Geld zu überweisen – durch eine andere Stadt, auf die Adresse einer Person, bei welcher ich mein Material beziehe, weil man den normalen Weg der Bezahlung in den Internetshops vergessen kann. Bis dato verwende ich alte Vorräte. Was ich danach mache, weiß ich noch nicht.

Meine Bekannte haben mit dem Internetshop ausgemacht, dass sie ein Päckchen schicken, mit irgendeinem Blödsinn darin und dass sie dort einen Umschlag verstecken. Klar, nach den Regeln der neuen Post ist das verboten. Aber was soll man machen?

Es ist verwunderlich, dass die Neue Post offen ist, obwohl sie es nicht sollte. UKRpost hatte angekündigt, dass sie keine Pakete mehr annimmt. Ich habe 2 Bestellungen in der Mache – eine nach Moskau, die andere nach Belgorod. Es bleibt nur die Hoffnung, dass alles sich löst, bis ich damit fertig bin. Oder – man muss sie selbst anliefern. Übrigens, am Perekop steht schon der Zoll.

Mit dieser bank-postalischer Schlinge um den Hals muss man die ganze Zeit nach Lösungen aus dem Chaos suchen.

Wenn ich in die Stadt fahre, um Besorgungen zu machen, führt mein Weg an der Passstelle vorbei. An der Tür sehe ich ständig eine Menschenmenge. Menschen stehen dicht aneinandergedrängt, die Köpfe sind alle in eine Richtung gedreht. Sie erinnern mich an die Schafsherden, auf den Hängen von Georgien.

Die Schafe sind auch so – drängen sich dicht aneinander und gehen als ein fester Haufen in eine Richtung. Ich fahre an der Passstelle vorbei und denke darüber nach, dass die Menschen im Grunde auch eine Schafsherde sind, der es in Wirklichkeit egal ist, wer der Schäfer ist.

Hauptsache dass das Gras auf der Wiese am saftigsten ist und es einen Verhau gibt wenn es regnet. Sie sagen “Wir wollen Stabilität“, „Hauptsache es ist ruhig“ und bewegen sich als fester Haufen dorthin, wohin der Schäfer sie treibt, zum Beispiel zur Passstelle. Sie haben noch nicht verstanden, dass die versprochene Wiese nicht grüner ist und das Dach im Verhau Löcher hat.

Wenn sie das wahrnehmen, werden sie empört meckern. Aber keiner wird sie hören. Alles, was der Schäfer braucht, haben sie schon gemeckert.

Und jetzt sind sie zufrieden. Gute Schäfer haben ihnen ein Verhau gebaut, haben sie von den schrecklichen Wölfen namens „Bendera“ geschützt, die fast schon gekommen wären, um alle zu erschießen. Und sie schauen hinter ihrem Zaun heraus, wann das versprochene Futter kommt – die vierfache Rente zum Beispiel. Sie sind im Verhau. Und ich – im Käfig.

Der neue Minister für Tourismus hatte neulich gesagt, dass „das Einführen von Einschränkungen für die Erteilung des Schengen-Visa für die Einwohner der Krim keinen Einfluss für deren Urlaub haben wird. Im Fall der Einführung solcher Einschränkungen können sie sich auch zu Hause erholen“. Und wir hatten so geträumt nach Spanien zu fliegen. Jetzt haben wir eine glänzende Alternative: Zum Grillen in den benachbarten Grünstreifen. Na und. Ist auch Erholung.

Jetzt sehe ich die Welt durch die Gitterstäbe. Ich kann mich nur darüber freuen, dass es keine undurchlässige Wand ist, ich kann die Welt durch das Fenster des Internets sehen.

Im Internet gibt es einen unendlichen Informationsfluss, das das Leben auf der Krim schlechter wird, wie die nächste Saison flöten geht, was für Schwachsinn wieder unsere Banditen-Verwaltung von sich gibt.

Unter diesen Meldungen schadensfreudige Kommentare: Ihr, Krimbewohner, habt es selbst ausgesucht, nun schaut selbst wo ihr bleibt. Das Schreckliche ist, dass diejenigen, die als Herde zum Referendum rannten diese Kommentare nicht lesen werden. Es werden sie solche Menschen wie ich lesen, die DAS nicht gewählt haben. Man hat uns einfach vor die Tatsachen gestellt. Wir hatten keine freie Wahl.

Zuerst hat man mir finanziell die Schlingen um den Hals festgezogen. Dann den Traum weggenommen. Aber das Wichtigste – man hat mir die Freiheit genommen. Die Freiheit zu leben wie ich möchte. Zu reisen, wohin ich möchte. Zu denken, was ich möchte. Das bedeutet mehr als ohne Chef und mit freier Zeiteinteilung zu arbeiten.

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Ralf Fuecks: … Und in Berlin wird man sehr erleichtert sein, wenn sich Putin mit der Südostukraine zufrieden gibt

Ralf Fuecks: … Und in Berlin wird man sehr erleichtert sein, wenn sich Putin mit der Südostukraine zufrieden gibt

Quelle: https://www.facebook.com/ralf.fuecks/posts/10203494495944094

Wer studieren will, wie man einen unbotmäßigen Staat nach allen Regeln der Kunst zerlegt, muss dieser Tage die Nachrichten aus der Ukraine verfolgen.

Heute besetzten mit Sturmgewehren bewaffnete “Bürger in Uniform” eine Polizeistation der Stadt Slawjansk (Region Donezk) und hissten die russische Fahne. Zwar haben die militanten Separatisten nur geringen Rückhalt in der Bevölkerung, dafür spielt ihnen ein Teil der örtlichen Machtorgane in die Hand. Radikale Nationalisten aus Russland sind mit an Bord, im Hintergrund zieht der FSB die Fäden.

Falls die Regierung in Kiew mit Gewalt gegen die bewaffneten Gruppen vorgeht, riskiert sie eine offene militärische Intervention Russlands.

Falls nicht, geht die getarnte Intervention weiter.

Gleichzeitig droht die russische Führung mit dem Gaskrieg – die Erhöhung der Gaspreise um 80% war nur das Vorspiel.

Erstes Etappenziel ist es, reguläre Präsidentschaftswahlen am 25. Mai zu verhindern und das Chaos zu stiften, von dem die russische Propaganda seit Wochen spricht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Spezialtruppen ohne Hoheitsabzeichen auftauchen und örtliche “Volksversammlungen” ihre Unabhängigkeit von Kiew ausrufen oder gleich den Anschluss an Russland beantragen.

Wenn überhaupt, wird der Westen die dritte Stufe der Sanktionen (was waren genau die beiden ersten?) erst in Kraft setzen, wenn es schon zu spät ist, um die Teilung der Ukraine zu verhindern. Und in Berlin wird man sehr erleichtert sein, wenn sich Putin mit der Südostukraine zufrieden gibt.

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Vitaly Portnikov: Republic of Saboteurs

The Peoples’ Republic of Donetsk is no longer needed by either Putin or Akhmetov.

By Vitaly Portnikov
04.08.2014  18:30
Translated and edited by Voices of Ukraine
Source: http://v-n-zb.livejournal.com/6940941.html

images-1Yesterday the “Donetsk People’s Republic” was asking for support from Moscow and got itself an entry in Wikipedia as a new state which had suddenly appeared on the political map of Europe. It turns out that today, in accordance with numerous requests from the workers, it disbanded and refused to carry out any referendums on the territory of Donetsk oblast [region] before the proper legal basis had been created.

There is nothing to be surprised about: can you really proclaim a republic, even a people’s pro-Russian republic, in an area occupied by feudal barons? The Prince of Donbas, Rinat Akhmetov talked with the “Republicans” literally on air and promised to talk with the authorities about their demands. For the courageous defenders of the people’s republic this was enough for them to abandon their demands and stop bawling “Russia, Russia” on the streets of the Ukrainian city.

We do not know what happened before the live broadcast and we may never know. What did Yulia Timoshekno and Rinat Akhmetov talk about, if they did talk? What exactly did John Kerry say to Sergei Lavrov? What did the Russians say to Akhmetov if, of course, there was a conversation between them? Did the Americans call Akhmetov or did they entrust their message to the oligarch, to their Russian contacts? Judging by what has happened they found strong arguments, in Kyiv and Washington, for a temporary cool-down in Donetsk and Moscow. We will only be able to judge the original force of these arguments if the meeting promised by the US Secretary of State between the delegations of Ukraine, Russia and international mediators really goes ahead. But it now needs to be noted that Russia and its allies in Ukraine have started to behave more carefully.

The Republic of Saboteurs is no longer any use to Putin or Akhmetov. Or, not yet, at least. It is important to understand why the Russian leadership has abandoned the plan of further dividing Ukraine. Has Moscow understood that the consequences of further sabotage might be a big war and a definitive crash of the Russian economy? Or have they decided to wait and put forward their usual demands at the announced talks: federalization, not joining EU and NATO neutrality, otherwise Donetsk stands up, you yourselves saw how hard it was for Rinat to keep them back from independence?

Moscow will not for a minute stop stirring up the Ukrainian situation, otherwise they will have problems explaining to their television viewers where the heroes oppressed by the junta have gone, running round the streets of southeastern cities with portraits of Putin and Russian flags. And even if it becomes clear that Ukraine is too tough for the Kremlin to chew, they will keep trotting out subversives and their republics, so that Russians will not have any doubts in the jerry-rigged popular opposition process, and they won’t suspect that the Banderite Maidan in Kyiv, that stood up to the Kremlin stooges, was actually genuine, and the southeastern subversive putsch was just a cardboard cut-out.

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