Ukrainischer Sicherheitsdienst: die Saboteure in der Ostukraine werden von einem Offizier der GRU angeführt

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Ein Offizier der Spezialeinheit GRU beim Generalstab der Streitkräfte der Russischen Föderation namens Igor Strelkow leitete in der Vergangenheit die Tätigkeit der Saboteure auf der Krim und in Charkiw.

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Der Sicherheitsdienst der Ukraine ermittelte die Identität des Leiters einer russischen Gruppe von Saboteuren, welche die einheimische Bevölkerung terrorisiert, Verwaltungsgebäude erstürmt und die sozial-politische Situation in den östlichen Regionen der Ukraine destabilisiert.

Wie das Pressezentrum des SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) berichtet, handelt es sich um einen Staatsbürger der Russischen Föderation, den Offizier der Spezialeinheit GRU beim Generalstab der Streitkräfte der Russischen Föderation Igor Strelkow. “Seine Stimme befand sich auf dem Mitschnitt des in den Medien am 14. April veröffentlichten Telefongesprächs mit einem Moskauer Betreuer, bei dem er vom Terror in Slowjansk und Beschießung des Wagens mit den ukrainischen Ordnungshütern berichtete,” heißt es aus der Behörde.

Im Laufe der Ermittlungen haben die von SBU-Mitarbeitern festgenommenen Saboteure Strelkov als die Person erkannt, die sie anwarb und sie beauftragte, Verwaltungsgebäude…

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Putin’s blackmail of Ukraine regarding gas delivery carries a caveat

04.12.2014 Maidanua.org
Translated and edited by Voices of Ukraine
Source: https://maidanua.org/2014/04/shantazh-putinym-ukrajiny-schodo-postachannya-gazu-maje-podvijne-dno/  Image source: http://en.ria.ru/images/16346/89/163468919.jpg

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For many people, the following statement might seem false and defamatory, but don’t jump to conclusions and read this short text to the end.

Here’s the thesis: Russia doesn’t have gas in volumes Gazprom has already managed to sell. Moreover, Russia has no gas anymore, practically all gas on the Yamal [peninsula] has been extracted, sold, and the proceeds from it went into “Putin’s pockets.”

Another argument supporting this thesis, except for the widely known ultimatum to Ukraine about the $480 [per 1,000 cubic meters] price and the advance payment, is the dramatic decrease in quality of natural gas for the population in eastern Ukraine, at mininum. Chemical analysis of gas transported to the eastern oblasts [regions] of Ukrane during the past week, suggests that this is Uzbek gas [from Uzbekistan] which is clearly indicated by: a) trace elements, b) low calorie content, c) a significant amount of pollution. It is also important to note that gas prices are increasing even within the Russian Federation. In the autumn of 2013, an agreement regarding gas supplies was signed between Ukraine and Russia. In this agreement, unlike in previous agreements, an important parameter is missing, namely the [coefficient of] “heating value,” thus, Russia now has a perfectly legal right to supply air to Ukraine instead of gas…

… and it’s taking advantage of this opportunity! During the past 2-3 weeks, many households that installed gas meters have noticed that their usage of “blue fuel” has increased by at least twice on the same needs as before. They also noticed a significant change in the color of the gas flames and an unusual colored coating on pipes.

We have also known that for a long time Turkmenistan has been selling practically all of its all export gas to China. The Russian Federation does not have additional high-quality gas, and only has the Uzbek gas that is dirty and poor in quality. And in fact, this has been recorded in eastern Ukraine. Because the air-gas mixture made in Uzbekistan and Russia, is of bad quality and inhumane prices, it is being enriched in quality by inexpensive Ukrainian gas, of local extraction in central and western Ukraine.

Therefore, Ukraine must immediately find out what exactly it receives from Gazprom at the political price. And it should be [ultimately] done in eastern Ukraine. The very east that is currently being attacked by the “little green men.”

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Demo am Samstag, 10. Mai um 15:00 in Berlin!

Attention! Achtung! Demo am

um 15:00

in Berlin!

March for Democracy

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Bus KÖLN–> BERLIN (Pro-ukrainischer “Marsch der Demokratie” am 10.05.14)

 

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Charis Haska: Spannung und Erschöpfung

Charis Haska: Spannung und Erschöpfung

Quelle: https://www.facebook.com/charis.haska/posts/635249543208407?stream_ref=10

Gestern und heute hatte ich das Gefühl, nichts Erzählenswertes erlebt zu haben. Das stimmt aber so nicht. Da sind zum Beispiel die vielen ganz kurzen Begegnungen auf der Straße. In letzter Zeit grüßen mich sehr viele Leute sehr freundlich, die ich gar nicht zuordnen kann. Nicht nur Leute mit Hunden. Auch Leute mit Schulkindern. Und Leute ohne Begleitung. Eine Hundebesitzerin rief mir heute statt des üblichen „Junge oder Mädchen“ (damit ist natürlich das Geschlecht des Vierbeiners gemeint) schon von weitem ganz fröhlich zu: „Wir haben ein wohlwollendes Mädchen.“. Eine weitere Hundebesitzerin ließ ihren Hund sich hinlegen (bei uns wäre es das Kommando „Platz!“) als sie mich auf zwanzig Meter Entfernung mit Nellie herankommen sah, und abwarten, bis wir vorbei waren. So viele freundliche Worte unterwegs in einer Millionenstadt. Die Ukrainer verstehen es wirklich, sich deeskalierend zu verhalten.

Gestern hab ich die Amateuraufnahme zurückerhalten, die ich am Palmsonntag vom Konzert in unserer Kirche gemacht hab. Vika hatte sie mit Freuden gleich nach dem Konzert entgegengenommen und so oft gehört, bis mein kleiner MP- 4 Player entladen war. Ich hatte mir währenddessen meine Konzertkritik zurechtgelegt, die ich dann heute bestätigt fand, als ich es mir zweimal in Folge anhörte. Mit der Markuspassion für Orgel und Chor hat Bogdan Demianenko der ukrainischen lutherischen Kirchenmusik ein eigenständiges Gesicht gegeben. Er greift die Tradition des fünften Evangelisten (Bach) auf und verbindet auf reife Weise in der Verarbeitung der Leidensgeschichte zeitgenössische und klassische Elemente. Großartig, diese strahlenden Chorsätze, die immer wieder den Himmel hindurch leuchten lassen, während die Gesamtkomposition die Spannung und die Schmerzen der Passionsgeschichte mit abwartenden und sich reibenden Klängen wiedergibt. Es ist eine Geschichte von Grenzüberschreitungen, von Ausgeliefertsein und Verrat, vom scheinbaren Sieg des Unrechts, die da zum Klingen kommt. Und gerade in unserer angstvollen und nahezu hoffnungslosen Zeit war sie bei der Uraufführung am Sonntag sehr tröstlich zu hören. Welch unglaubliche Momente wir doch in St. Katharina erleben dürfen! Berührend auch, mit welcher Bescheidenheit das junge Talent – Bogdan ist Student am Tschaikowski- Konservatorium – den donnernden Applaus und Glückwünsche entgegennahm. Trotz der kalten Kirche hatten sich viele Zuhörer einladen lassen und haben es gewiss nicht bereut, gekommen zu sein. Übrigens hat Bogdan bei der Verleugnung des Petrus doch tatsächlich den Hahn auf der Orgel in hohen Tönen elektronisch krähen lassen, so ähnlich wie das Klingelzeichen eines Mobiltelefons. Begeisternd war auch, zu beobachten, mit welcher Ernsthaftigkeit die vielen mitwirkenden jungen Leute bei der Sache waren. Sie hatte Bogdan zum Teil aus der Gruppe von Igors Jungen Erwachsenen rekrutiert, aber auch eine beachtliche Anzahl seiner Kommilitonen in den Chor integriert.

Wunderbare, hochbegabte, engagierte, junge Leute. Mehrmals während der Aufführung musste ich denken: „Gebe Gott, dass sie niemals Kanonenfutter werden!“

Auch wenn die Aufnahme keine besondere Klangqualität hat, ich werde sie garantiert noch oft hören und dabei viel entdecken.

Und heute Abend saß ich im Gründonnerstagsgottesdienst und fühlte mich innerlich hohl und sehr müde. Ich stellte mir vor, dass meine Familie und ich bald für ein paar Tage nach Deutschland reisen und etwas Abstand zu den Ereignissen gewinnen dürfen. Dann musste ich wieder daran denken, dass so viele Leute hier das noch viel dringender nötig hätten als wir, die wir doch in allem weich gepolstert gewesen sind. Igor hat uns in seiner Predigt warm davon erzählt, dass Jesus uns verstehen kann, weil er selbst Leid, Schmerz, Versuchung und Erfolglosigkeit am eigenen Leibe durchgestanden hat.

Nach dem Gottesdienst kam Ludmila auf mich zu und fragte mich eingehend nach unserem Gesundheitszustand. Meine Güte, sie hatte sich alle Wehwehchen gemerkt, über die wir uns in den letzten Monaten unterhalten hatten, mit dem Höhepunkt von Bernhards Blinddarmverdacht. Der habe sich doch hoffentlich nicht bewahrheitet? „Ich hab mir solche Sorgen um Euch gemacht!“ sagte sie. „Es spielt doch bestimmt auch eine Rolle, dass Ihr in diese unruhigen Zeiten hineingeraten seid. Was haben wir doch noch vor ein paar Jahren hier friedlich gelebt. Ich hätte Euch friedlichere Zeiten gewünscht!“ Ich entgegnete, dass ich das sehr wohl in den vergangenen Jahren wahrgenommen habe. „Wir sind jetzt alle so erschöpft von den Geschehnissen der letzten Monate.“ fuhr sie fort. „Man muss bloß den Fernseher anmachen und sofort ist alles wieder da. Und du kannst gar nicht aufhören, traurig zu sein.“ Ich erzählte, dass ich mich eigentlich erst nach den Ereignissen im Februar auf den Maidan gewagt habe. Und dass mir in den letzten Tagen trotzdem bedrückende Bilder von den Erschießungen hochkommen, die mir keine Ruhe lassen wollen. „Wie mag es da erst den Leuten gehen, die das alles aus nächster Nähe mit erlebt haben oder einen lieben Angehörigen verloren haben?“ fragte ich.

„Ich muss in den letzten Tagen oft an die Verwundeten denken, die wir hier in der Kirche hatten.“ sagt Ludmila. „Schreckliche Verletzungen. Da saß zum Beispiel auf dieser Bank ein Junge, 27 Jahre alt, so ein hübscher Kerl. Dem hatten sie ein Auge zerprügelt. Er sollte zur OP nach Deutschland ausgeflogen werden. Und da saß er und wartete. Und er sagte mehrmals: <Es wäre besser gewesen, wenn sie mir den Arm abgeschlagen hätten und mir das Auge gelassen hätten.>

Nach und nach hat er seine Geschichte erzählt. Er ist im Waisenhaus aufgewachsen, bis er siebzehn war. Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch in Europa ist. Aber ihm haben sie bei der Schulabschlussfeier 300 Griwna in die Hand gedrückt und gesagt: <Ab heute versorgst du dich selbst.> Keine Starthilfe, keine Anleitung, wie man eine Arbeit findet und vor allem keine Wohnung, nichts haben sie ihm mitgegeben, außer diesen lächerlichen 300 Griwna. Und so hat er sich zehn Jahre irgendwie durchgeschlagen, hat sie mal in dieser, mal in jener Ecke geborgen. Wissen Sie, solche Verhältnisse in unserem Land haben es nötig gemacht, dass Menschen ihr Leben auf dem Maidan lassen mussten. Ich hab den Jungen nicht wiedergesehen. Ich hoffe bloß, dass er inzwischen erfolgreich operiert wurde.“

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UN Menschenrechtskommission stellt Fälle von Folter seitens der Berkut Polizei fest

UN Menschenrechtskommission stellt Fälle von Folter seitens der Berkut Polizei fest.

Nach Angaben der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen wurden bei den Ausschreitungen zwischen Dezember 2013 und Februar 2014 mindestens 121 Menschen getötet. Die meisten Handlungen von schwerer Körperverletzung, Folter sowie anderen inhumanen Handlungen wurden von Berkut Einheiten verübt.

Link zum gesamten Bericht.

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