Odessa. Les faits bruts par Zoya Kazanzhy.

03.05.2014
Traduit et édité par Voix de l’Ukraine

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Odessa. Les faits bruts. Sans émotion.

Soins médicaux demandés pour 214 personnes : 213 adultes et 1 enfant. Parmi eux 88 personnes hospitalisées. 27 sont dans un état grave état grave. 2 personnes sont mortes à l’hôpital, blessé par balle et brûlé.

42 morts.

130 personnes ont été arrêtées. 10 instructions criminelles ont été ouverte : art. 294 (émeutes), art. 115 (homicide volontaire), art. 345 (menaces ou violences contre un agent des forces de l’ordre), art. 296 (hooliganisme), art. 341 (saisie de bâtiments publics), art. 194 (destruction intentionnelle ou dommages matériels).

Le chef de la police régionale d’Odessa, Peter Lutsyuouk a été révoqué.

Présents dans la ville : Yarema (vice premier-ministre), Timochenko, Klitshko, Poroshenko.

Les blessés sont dans plusieurs hôpitaux. Ils recevront tout le nécessaire pendant quelques jours. Il est important de suivre ce qui va leur arriver ensuite.

La place de Koulikovo est entièrement bouclée par la police. Les équipes d’enquêteurs y exécutent leur travail. Les gens s’y rassemblent. Beaucoup de femmes âgées et agressives. Un drapeau ukrainien déchiré et brûlé.

Beaucoup de gens prêts à donner leur sang sont venus au centre de transfusion sanguine.

Merci à tous ceux qui souffrent avec nous et nous soutiennent ! Merci à tous ceux qui sont sont venus cette nuit de toute l’Ukraine. Merci à tous ceux qui ont écrit et offert leur aide.

Nous n’avons pas commencé la guerre.

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La Source: Zoya Kazanzhy FB

Source de l’image: Reuters

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Innenministerium: Die meisten der in Odessa festgenommenen sind russische Staatsbürger und Bewohner Transnistriens

Im Rahmen der Ermittlungen über die Massenunruhen vom 2. März in Odessa wurden 172 Menschen festgenommen
03.05.2014, 16:02 Kiewer Zeit

Odessa erhielt Besuch von „Gastspielern“ aus Russland und Transnistrien / REUTERS

Odessa erhielt Besuch von „Gastspielern“ aus Russland und Transnistrien / REUTERS

Die Mehrheit der wegen Beteiligung an Massenunruhen in Odessa am 2. Mai Festgenommenen sind russische Staatsbürger und Bewohner Transnistriens.

Wie die Nachrichtenagentur UNIAN bei der Stelle für Öffentlichkeitsarbeit des Innenministeriums der Ukraine erfuhr, wurden im Rahmen der Ermittlungen zu den Massenunruhen vom 2. Mai in Odessa 172 Personen festgenommen.

Ein Teil von ihnen wurde nach Feststellung ihrer Personalien unter Auflagen wieder freigelassen, 127 wurden als aktive Teilnehmer der Massenunruhen zur Beweisermittlung festgehalten.

Die Stelle für Öffentlichkeitsarbeit teilte mit, dass die Strafverfolgungsbehörden basierend auf der derzeitigen Faktenlage 10 Verfahren eingeleitet haben.
Bei den Ermittlungen wurden von den Sicherheitskräften bei den Festgenommenen Feuerwaffen, Stichwaffen, Glattlaufgewehre und Gummiwaffen sowie eine erhebliche Menge an Brandsätzen sichergestellt, die gegen friedliche Bürger eingesetzt wurden.

Das Innenministerium erklärte, dass die sorgfältige Vorbereitung der Unruhen in der Stadt auch dadurch belegt wird, dass die Mehrheit der Festgenommenen, deren Personalien bereits festgestellt wurden, Bürger der Russischen Föderation und Einwohner Transnistriens seien.

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Provokationen in Odessa finanziert von Arbusow und Klymenko

Wie UNIAN mitteilte, kam es am 2. Mai in Odessa zu Zusammenstößen zwischen mit Feuerwaffen bewaffneten Separatisten und proukrainischen Aktivisten. Später räumten die Aktivisten auf dem Kulikowo-Feld ein Lager der Separatisten, die sich im Gewerkschaftshaus verbarrikadiert hatten. Im Gewerkschaftshaus begann ein Brand, der auch Menschenopfer forderte.

Nach den letzten Informationen wurden in Odessa nach den gestrigen Zusammenstößen 214 Verletzte hospitalisiert, von denen sich 27 in kritischem Zustand befinden. 46 Menschen sind gestorben.

Nach Angaben des Sicherheitsdiensts der Ukraine (SBU) wurden die Zusammenstöße und Unruhen in Odessa unter Beteiligung von Vertretern illegaler Kampfverbände vom nicht anerkannten Gebiet Transnistrien aus von Agenten aus Russland koordiniert.

Quelle: Nachrichtenagentur UNIAN
Aus dem Ukrainischen von: Tobias Ernst – Fachtexte vom Profi

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Tymchuk: Ereignisse von Odessa vom 2. Mai aus Russland koordiniert

Nach Angaben der Gruppe „Informationswiderstand“ waren die gestrigen Provokationen in Odessa, die zahlreiche Menschenopfer forderten, das Ergebnis einer von Russland durchgeführten und koordinierten Aktion.

Dmitry Tymchuk

Dmitry Tymchuk

Im Zeitraum zwischen Anfang März und Ende April 2014 registrieren wir die Einreise von Abteilungen der Streitkräfte der Russischen Förderation, des Militärnachrichtendienstes GRU, von Kosaken und Vertretern russischer ultranationalistischer Organisationen in das Gebiet Transnistriens.

Seit Mitte April haben unsere Quellen in der Republik Moldau die Einreise von Gruppen junger Männer „sportlichen Körperbaus“ aus Russland nach Kischinau registriert, die von dort aus in das Gebet Transnistrien weiterreisten. Sie befanden sich in Begleitung von Mitgliedern des russischen Geheimdienstes FSB.

Insgesamt wurden bis Anfang Mai in Transnistrien ca. 1 700 russische Militärangehörige und ca. 2 200 vom FSB koordinierte Vertreter unterschiedlicher russischer Organisationen (hauptsächlich Kosaken) zusammengezogen. Unter den Militärangehörigen befanden sich ca. 800 Angehörige von Einheiten des Militärnachrichtendienstes GRU.

Hierauf haben wir im März und April mehrfach in den Tageszusammenfassungen der Gruppe „Informationswiderstand“ aufmerksam gemacht. (Voices of Ukraine veröffentlicht diese Tageszusammenfassungen regelmäßig in englischer Übersetzung.).

Nach unseren Informationen wurde den Geheimdienstagenten des russischen Speznas und den Gruppierungen der Provokatuere, die auf das Gebiet der Ukraine verlegt wurden, die Aufgabe gestellt, in Zusammenwirkung mit den prorussischen Separatisten vor Ort die Lage im Süden der Ukraine – und insbesondere in Odessa – zu destabilisieren.

Die aktive Phase der Operation, deren Ziel die Besetzung der lokalen Machtorgane war, war für den 9. Mai anberaumt, an dem sich die Möglichkeit geboten hätte, zu ideologischen Losungen anlässlich des Tags des Sieges die prorussisch eingestellten Bevölkerungsteile zu aktivieren. Nach taktischen Erfolgen in Odessa sollten ähnliche Aktionen mit Unterstützung zugereister „Touristen Putins“ in Nikolajew und Cherson gestartet werden.

Der Anfang der aktiven Phase der Anti-Terror-Operation in Slawjansk hat jedoch die russische Führung dazu bewogen, die Ereignisse im Süden der Ukraine zu forcieren, um die ukrainischen Sicherheitskräfte dazu zu zwingen, eilig Truppen und Material aus dem Donbass-Gebiet abzuziehen. Den tragischen Ausgang dieser ungeheuerlichen Provokation haben wir gestern in Odessa gesehen.

Quelle: Facebook-Stream von Dmitry Tymchuk, 03.05.2014
Aus dem Russichen: Tobias Ernst

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SBU: Provokationen in Odessa finanziert von Arbusow und Klymenko

3. Mai 2014

index

Die Provokationen, die am 2. Mai in Odessa stattfanden, zu Zusammenstößen führten und zahlreiche Menschenopfer forderten, fanden unter ausländischer Einmischung statt und wurden finanziert von ehemaligen ranghohen Mitgliedern der Janukowytsch-Regierung, die sich im Nachbarstaat der Strafverfolgung entziehen – Sergei Arbusow (ehem. Vizepremiermister) und Oleksandr Klymenko (ehem. Minister für Einnahmen und Abgaben).

An den Handlungen waren illegale Kampfverbände aus dem nicht anerkannten Transnistrien beteiligt, und sie wurden von Agenten der Russischen Föderation koordiniert.

Nach Spezialeinsätzen des Sicherheitsdiensts der Ukraine (SBU) in Charkiw, Odessa, Mykolajew und Cherson haben die angeheuerten Terroristen ihre örtliche Unterstützung eingebüßt.

Gleichzeitig war das Ziel der von ehemaligen ranghohen Regierungsmitgliedern finanzierten Sabotageakte in der ukrainischen Stadt Odessa die Störung der Stabilität in der Südukraine, und sie sollten nach dem Willen ihrer Organisatoren den Anfang einer großmaßstäblichen Destabilisierung in den übrigen südlichen Regionen unseres Staates bilden.

Dank der aktiven Position der Bevölkerung gelang es, das unverschämte Ansinnen der Kriminellen und der Geheimdienste der Russischen Föderation zu durchkreuzen.

Der SBU hat gemeinsam mit den Organen des Innenministerium eine Untersuchung zur Identifizierung sowohl der Opfer der Ereignisse in Odessa als auch ihrer Organisatoren eingeleitet.

Quelle: Pressestelle des Sicherheitsdiensts der Ukraine
Aus dem Ukrainischen von: Tobias Ernst – Fachtexte vom Profi

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Angebliche Spaltung der Ukraine ist ein Mythos

Ralf Fücks vom Deutschlandfunk im Gespräch mit Jürgen Zurheide, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Ukraine befindet sich in einem unerklärten Krieg, sagte Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, im Deutschlandfunk. Die große Mehrheit der Bevölkerung sei aber trotz ihrer kritischen Haltung zur Regierung in Kiew für die Einheit des Landes.

er Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Ralf Fücks (dpa picture alliance / Klaus-Dietmar Gabbert)

er Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Ralf Fücks (dpa picture alliance / Klaus-Dietmar Gabbert)

Im Land herrsche eine sehr angespannte Situation. Die angebliche Spaltung des Landes sei aber ein Mythos. Große Teile der Gesellschaft stünden der Regierung in Kiew sehr kritisch gegenüber, an der Einheit des Landes wollten sie aber festhalten. Sie wollten nicht unter die Fittiche des russischen Präsidenten Wladimir Putin kommen. Auch in Umfrage hätten sich große Mehrheiten für die Einheit des Landes ausgesprochen. Maximal zwölf bis 15 Prozent hätten sich dabei für den Anschluss an Russland ausgesprochen.

Das Problem im Osten des Landes sei, dass dort die Sicherheitskräfte nicht mehr loyal zur Regierung stünden. Kleine Gruppen hätten dort die Macht übernommen und terrorisierten die Bevölkerung. Die Regierung stecke dabei in einem Dilemma, sie könne den Terrorismus nicht tolerieren, müsse aber Blutvergießen vermeiden. Sie könne deshalb nur sehr vorsichtig gegen die bewaffneten Gruppen vorgehen. Viel werde auch von der Haltung der EU abhängen. Sie müsse deutlich machen, dass sie eine Zerlegung eines europäischen Staates nicht hinnehme.

Quelle: Das Interview in voller Länge beim Deutschlandfunk.

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