Boris Reitschuster: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern” (einst Adenauer, heute Lawrow)

Boris Reitschuster: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern” (einst Adenauer, heute Lawrow)

Quelle: https://www.facebook.com/boris.reitschuster/posts/857317370950119?stream_ref=10

Lawrow sagte heute, es gebe keine legitime Regierung in Kiew; daraus leitet er sich das Recht ab, über die Zukunft der Ukraine zu bestimmen.

Der Faktencheck:

Die heutige ukrainische Regierung ist am 27. Februar 2014 mit 371 von 417 Stimmen der Rada, des Parlaments, gewählt worden. Diese Rada wiederum wurde am 28.10.2012 in Wahlen gewählt, die das russische Außenministerium (!) als “friedlich, ohne Ausschreitungen in den allgemein gebräuchlichen Standards genüge tuend” beurteilte, und “die die Verbundenheit der Ukraine zu Demokratie und Rechtsstaat bestätigten” (immer noch Zitat Außenministerium). Und jetzt ist das alles für Russland plötzlich illegal?

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George Soros about Europe, Russia and Ukraine

chornajuravka's avatarEuromaidan PR

By Vitalii Usenko

soros1In an interesting interview to The New York Review of Books, George Soros shared his ideas on many topics including Europe, Russia, and the Ukrainian crisis. He also presented his new bookThe Tragedy of the European Union: Disintegration or Revival? Whether one agrees or disagrees with Soros’s interpretations and arguments, it is hard to deny that the interview is extremely insightful and gives a lot of food for thought. I offer a discussion of the part of the interview devoted to Ukraine.

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Detlev Preusse: Was muß der „Westen“ tun angesichts der russischen Destabilisierungspolitik in Ukraine?

Detlev Preusse: Was muß der „Westen“ tun angesichts der russischen Destabilisierungspolitik in Ukraine?

Quelle: https://www.facebook.com/detlev.preusse/posts/1428304630751666

Am heutigen Samstagvormittag ist die ukrainische Stadt Slowjansk von etwa zweihundert uniformierten, vermummten und schwer bewaffneten Russen ohne Hoheitsabzeichen gewaltsam erstürmt und besetzt worden.

Inzwischen haben fachkundige fb-user die Angreifer anhand ihrer Uniformen, Waffen und weiterer Ausrüstungsbestandteile als Mitglieder der russischen FSB-Eliteeinheit ‘Spetsgruppa Vympel’ identifiziert.

(https://twitter.com/noclador/status/454945242077081600)

Eingebetteter Bild-Link

Es ist wahrscheinlich, dass sich derartige Aktionen wie heute in Slowjansk (siehe meinen heutigen Beitrag und den Link zu den Ereignissen in Slowjansk) und gestern in Odessa in den nächsten Tagen in weiteren Städten der Ost-und Süd-Ukraine wiederholen werden.

Russland beabsichtigt meiner Einschätzung nach, bei der Zielsetzung einer Destabilisierung der Ukraine und der Zielsetzung, nach Möglichkeit in mittlerer Frist Teile der Ukraine zu annektieren, so lange wie möglich unterhalb der Schwelle des direkten militärischen Einmarsches zu bleiben. Dies hat zur Folge, dass die Androhung von Wirtschaftssanktionen durch die EU, faktisch unterlaufen wird. Diese Androhung wird – zumal vom deutschen Außenminister – offenbar nur für den Fall einer direkten militärischen Invasion mit regulären Armeeverbänden in Erwägung gezogen.

Es ist in meinen Augen unabdingbar, dass die Bundesregierung und die EU eine Neueinschätzung der Lage vornehmen, und sich entscheiden, bereits jetzt direkte Wirtschaftssanktionen für den Fall zu beschließen, dass derartige Aktionen, wie in Slowjansk und Odessa sich wiederholen. Ohne eine derartige Vorgehensweise würden die westlichen Staaten kein Mittel haben, um das Vorgehen der Russischen Föderation zu stoppen. Sie würden Schlag um Schlag vor vollendete Tatsachen gestellt. Auch wäre die Durchführung regulärer Wahlen unter diesen Bedingungen unmöglich.
Wirtschaftssanktionen, das muß immer wieder betont werden, haben zum einen sehr hohen symbolischen Wert, der auch darin besteht, dass die Bevölkerung der Ukraine sich angesichts der russischen Aggression nicht alleingelassen sieht. Sie haben ferner das Ziel, dem von Sanktionen betroffenen Staat Grenzen deutlich zu machen, bei deren Überschreitung er hohe Kosten auf sich nimmt.

Das Argument, dass bisher Sanktionen politisch nichts bewirkt haben, ist durch diverse Beispiele der letzten Jahrzehnte wiederlegbar. Das Argument ist ein reines Schutz- bzw. Täuschungsargument.

Zum Beispiel hatte die Sanktionspolitik der USA gegenüber der UdSSR ab 1981 nach Ausrufung des Kriegsrechts in der VR Polen, wie an der Wirtschaftsentwicklung im RGW ablesbar und auch von Akteuren der Sowjetunion bestätigt, eine erhebliche Wirkung. Dies, obwohl bereits damals, wie schon zu früheren Zeiten, die Bundesrepublik die Sanktionspolitik abgelehnt und z.T. unterlaufen hat.

Um ein Ende der Aggressionen der Russischen Föderation zu erreichen, ist die sofortige Erklärung von weitreichenden Wirtschaftssanktionen im Fall einer Fortsetzung der oben dargestellten Taktik der Russischen Föderation notwendig.

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Desecration of Holocaust Victim Memorials in Odessa “An Obvious Provocation”

Desecration of Holocaust Victim Memorials in Odessa “An Obvious Provocation”

Source: http://eajc.org/page32/news44424.html

Desecration of Holocaust Victim Memorials in Odessa “An Obvious Provocation”

11.04.2014

Desecration of Holocaust Victim Memorials in Odessa “An Obvious Provocation”

Vandalized Holocaust memorials, erected to commemmorate the Jews who were shot, burned to death, or killed in ghettoes and concentration camps, are being investigated in Odessa by the Regional Internal Affairs Directorate, according to “Vikna-Novosti” news agency. Memorials in Prokhorov Garden and Tolbukhin Square, as well as several graves at the Tairovskoye cemetery were vandalized. Unknown vandals painted swastikas, wolfsangels, and “Right Sector” and “Glory to Ukraine” signs over the sites.

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Andreas Umland: “Der ukrainische Rechtsextremismus wird keine Gefahr darstellen” (Video)

Andreas Umland: “Der ukrainische Rechtsextremismus wird keine Gefahr darstellen” (Video)

Quelle: http://www.bpb.de/mediathek/182442/der-ukrainische-rechtsextremismus-wird-keine-gefahr-darstellen

Dr. Andreas Umland, DAAD-Fachlektor für Europastudien an der Kiewer Mohyla-Universität

Andreas Umland, Ukraine-Experte und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Europa-Ausschusses des ukrainischen Parlaments über die Rolle der Rechtsextremen in der Ukraine, die Maidan-Proteste und das Ansehen der rechtsextremen und rechtspopulistischen Parteien in Zeiten der Krim-Krise.

Video

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