Nadija Sawtschenko: Janukowytsch ist gestürzt, und so wird Putin stürzen!

1409177377nadja-s-tryzubNadija Sawtschenko, die ukrainische Offizierin, die seit ihrer Gefangennahme durch vom Kreml unterstützte Militanten in einem russischen Untersuchungsgefängnis oder Untersuchungshaftzentrum gehalten wird und nach Russland entführt worden war, droht die psychiatrische Zwangsbehandlung im berüchtigten Serbskij-Institut in Moskau. In einer Erklärung, die sie ihrem Anwalt übergeben, verurteilt Sawtschenko die psychiatrische Untersuchung als illegal und sagte, sie werde jegliche Aussage, die Beantwortung von Fragen usw. verweigern.

Sie stellt klar, dass sie “illegal aus der Ukraine entführt, widerrechtlich in die Russische Föderation gebracht wurdeund hier illegal gehalten wird. Sie hält die psychiatrische Untersuchung für rechtswidrig. Sie wird sich daher weigern, mit dem Klinikpersonal zu sprechen; sie wird keinerlei Aussage abgeben; keine Fragen – schriftlich oder mündlich – beantworten;  keine Formulare ausfüllen noch sich irgendwelchen Tests unterziehen lassen.

Die Serbskij-Institut erlangte in der sowjetischen Zeit traurige Berühmtheit für seine Anwendung von Strafpsychiatrie – und die Tatsache, dass Sawtschenko dort für einen Monat interniert sein wird, ist Anlass zu großer Besorgnis. Sie selbst verbittet sich kategorisch die Anwendung jeglichen psychischen oder physischen Druck gegen sie ebenso wie jeglkiche Stoffe, die Lebensmitteln zugesetzt, eingespritzt oder in ihrer Bettwäsche aufgetragen werden, die eine psychische oder physische Wirkung hervorrufen.

Bei der Gerichtsverhandlung am 27. August wurde Sawtschenkos Haft erneut bis Oktober 30 verlängert. Dies war das erste Mal, dass sie selbst in den Gerichtssaal gebracht wurde, auch wenn sie in einer Glaskabine eingeschlossen war.

Wie bei allen früheren Gelegenheiten zeigte Nadija Sawtschenko ihren Mut und ihre Weigerung zu kuschen. Sie stritt jede Beteiligung an dem Tod des russischen Journalisten ab und sagte, dass sie nicht verstehen könne, welche Bezüge die russischen Ermittler und Gerichte zu den Ereignissen in der Ukraine haben könnten.

Sie sagte auch direkt an das Gericht gewandt: “Sie haben keine Zuständigkeit, sie haben kein Gesetz. Gott sei Dank ist Janukowitsch gegangen. Ich will hoffen, dass Putin auch bald gehen wird.”

Sawtschenko wurde in der Oblast Luhansk von Militanten aus der selbsternannten Luhansker Volksrepublik am 17. Juni oder 18 gefangengenommen. Zwei Tage später erschien ein Video von ihr, wie sie von den Militanten verhört wird. Sie zeigte Mut bei der Vernehmung und weigerte sich, die Informationen zu geben, die die Militanten von ihr forderten.

Am 2. Juli ordnete ein russisches Gericht Untersuchungshaft gegen sie an und verlängerte den Gewahrsam bis zum 30. August. Russlands Untersuchungsausschuss verkündete am 9. Juli, dass gegen Sawtschenko Anklage erhoben werde wegen angeblicher “Komplizenschaft in einer Gruppe bei der Tötung von zwei oder mehr Personen, die ihrer amtliche Tätigkeit nachgingen, auf eine gemeingefährliche Art und Weise und aus Gründen des politischen Hasses”.

Die Ermittlungsbehörde behauptet, dass Sawtschenko im Juni als ein Mitglied des Bataillons Aidar den Verbleib einer Gruppe von Journalisten von TV-Rossiya und anderer Zivilisten außerhalb von Luhansk in Erfahrung gebracht habe und diese Informationen an Kämpfer weitergegeben habe, die die TV-Rossiya-Mitarbeiter Igor Korneljuk und Anton Woloschin bei einem Mörserangriff getötet hätten.

Sie behaupten auch, dass Sawtschenko die Grenze zu Russland ohne Dokumente überquert habe, wobei sie vorgegeben habe, ein Flüchtling zu sein. Sie behaupten, dass sie zunächst festgenommen wurde, um ihre Identität festzustellen.

Diese Version der Geschichte wird von Sawtschenko völlig dementiert, die aussagt, sie sei gewaltsam mit einem Sack über dem Kopf und in Handschellen über die Grenze geführt worden. Die Version der russischen Ermittler ist insgesamt total unglaubwürdig. Mehr Einzelheiten über die Falschinformationen in diesem Fall und die Mitwirkung von russischen Fernsehjournalisten bei der Vertuschung des Sachverhalts hier: Das russische Fernsehen hilft der Staatsanwaltschaft im Fall von Nadja Sawtschenko

Russland hat insgesamt fünf ukrainische Staatsangehörige entführt und und hält eine weitere Person aus höchst verdächtigen Gründen in Haft. Oleg Senzov, Oleksandr Koltschenko, Gennady Afanasjew und Oleksy Tschirny stammen alle von der Krim und waren alle aktiv gegen die Annexion ihrer Heimat durch Russland. Sie wurden zu verschiedenen Zeitpunkten im Mai festgenommen und nach Verhören – Berichten zufolge unter Anwendung von Folter – wurden sie nach Moskau verbracht, wo gegen sie weit hergeholte Anklagen als “Terroristen” erhoben wurden. Tschirny wurde ebenfalls einer “Untersuchung” im Serbskij-Institut unterzogen, und die NGO “Open Dialogue” äußerte die Sorge, dass er das Opfer von Strafpsychiatrie werden könne. Jurij Jatzenko, eine kurz vor dem Examen stehender Jurastudent aus Lwiw (Lemberg), wird seit Mai in Haft gehalten, angeblich wartet er auf seine Abschiebung. Vor ein paar Wochen erhoben die russischen Behörden plötzlich Anklage wegen ebenso zweifelhaften Vorwürfen des “Schmuggels von Sprengstoff”.

Halya Coynash, Charkiwer Menschenrechtsgruppe

Informationen über die Gerichtsverhandlung und Nadija Sawtschenkos Aussage von Hromadskie.tv
Quelle: http://khpg.org.ua/en/index.php?id=1409177254
Übersetzt von Voices of Ukraine

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Mütter haben eine Liste mit 400 in der Ukraine getöteten und verwundeten russischen Soldaten zusammengestellt

sodiresDas russische Komitee der Soldatenmütter im russischen Oblast Stawropol hat eine Liste mit den Namen von vierhundert getöteten und verwundeten russischen Soldaten zusammengestellt. Dies berichtete dessen Vorsitzende, Ludmilla Bogatenkowa, dem Fernsehsender Doschd.

„Ich habe eine Liste von ungefähr vierhundert Männern. Alle auf der Liste sind verwundet oder tot,“ sagte sie Doschd.

Die Liste wurde aus verschiedenen Quellen innerhalb der Streitkräfte zusammengestellt, die das Komitee jedoch nicht preisgeben kann. Wie die von den Müttern gesammelten Daten zeigen, enthält die Liste Soldaten aus unterschiedlichen Regionen: Schumlensk, Wladikawkas, Schali, Borsoisk.“

Wir reden über mehrere motorisierte Infanterie-Brigaden: die 19. Selbständige, mit dem Suworow-Orden und dem Banner der Arbeit ausgezeichnete Woronesch-Schumlensk-Brigade (aus Wladikawkas, Nord-Ossetien), die 17., selbständige motorisierte Garde-Infanterie-Brigade aus Schali (Tschetschenien), die 8. Selbständige motorisierte Garde-Brigade aus Tschatu (Tschetschenien).

Wie Bogatenkowa sagt, stehen auf der Liste, neben den schon Erwähnten, auch Soldaten aus anderen Einheiten der russischen Armee. Die Liste der Tode und Verwundungen ist nicht endgültig und bekommt regelmäßig ein Update.

Quelle: Doschd, aus dem Russischen übersetzt von Vitalii Usenko, aus dem Englischen von Dagmar Schatz für Voices of Ukraine

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Facebook-Gruppe „Fracht-200“ gegründet, um tote russische Soldaten zu identifizieren und zu repatriieren

Menschen haben in sozialen Netzwerken eine Gruppe gegründet die die Rückkehr der Leichen russischer Soldaten unterstützen soll, die im Donbas getötet wurden.

fracht200Der Name der Gruppe ist: „Fracht-200 aus der Ukraine nach Russland“ (Груз-200 из Украины в Россию).

In nur wenigen Tagen sind mehrere tausend Mitglieder in die Gruppe eingetreten.

In der Einführung heisst es: „Es gehen heute Kühlwagen mit Leichen von der Ukraine nach Russland, doch die russischen Medien ziehen es vor, über jene, die in der Ukraine sterben, zu schweigen. Diese Gruppe wurde gegründet, um die Toten zu identifizieren.“

Der Administrator informierte, daß, an einem Tag, sich 1.750 Menschen der Gruppe angeschlossen haben – am 27. August hatte sie schon 7.164 Mitglieder.  „Die meisten Menschen wissen nicht, daß im Donbas Krieg ist, und das zu viele Russen als „Fracht-200“ (im Gefecht gefallen) enden. Die Ukraine ist bereit, die Leichen auf eigene Kosten nach Russland zu transportieren, doch die russischen Behörden schweigen über diese Tatsache.

FB-gruz-200Die Administratoren der Seite verbieten jegliche Aggression und Schmähung, alle Auseinandersetzungen sollen per PN oder Chat geklärt werden bzw. dadurch, daß die Mitglieder ihre Meinungen auf ihren eigenen fb-Seiten zum Ausdruck bringen.

Wie ein Statement auf der Fracht-200-Facebook-Seite sagt, sind viele Menschen von der Wahrheit schockiert. „Ihr, die Ihr nicht glaubt, ich rate Euch, fahrt nach Rostow und geht, für den Anfang in die Leichenhallen. Wenn Ihr Eure Verwandten sucht, stellt Eure Fragen in dieser Gruppe und schreibt mir nicht im persönlichen Chat. In dieser Frage darf es keine falsche Bescheidenheit geben. Falls man Euch schon bedroht hat, daß ihr die Leiche nicht ausgehändigt bekommt (A.d.Ü.: ohne Leiche und Todesbescheinigung keine Entschädigung), seid sicher, daß das ein Bluff ist. Identifizierte Tote sind in Rostow und dem SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) bekannt. Leichen, deren Identität geklärt ist, werden von der ukrainischen Seite auf deren Kosten zurückgebracht.“

Wie Korrespondent.net kürzlich berichtete, waren dort zahlreiche tote russische Staatsbürger, die in der Ukraine für die Separatisten gekämpft haben.

Zusätzlich: die Kommandeure der Fallschirmjäger von Kostroma bestätigten auf einem Treffen mit Verwandten der Gefallenen und Gefangenen, daß russische Soldaten „auf dem Territorium eines Nachbarstaates seien“ und, als Ergebnis eine Kampfes mit den ukrainischen ATO- (Anti-Terror-Operation) Verluste erlitten.

Aus dem Russischen übersetzt und mit Kommentaren versehen von Vitalii Usenko.
Aus dem Englischen übersetzt von Dagmar Schatz für Voices of Ukraine

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Französische Eurasier schließen sich den (pro-)russischen Extremisten im Osten der Ukraine an

Anton Shekhovtsovs Blog – 27. August 2014 (Übersetzung aus dem Englischen von Voices of Ukraine)

Ein Internet-TV-Kanal der (pro-)russischen Extremisten hat ein Video mit vier Franzosen veröffentlicht, die nach Donezk im Osten der Ukraine kamen, um gegen die ukrainischen Kräfte zu kämpfen. Sie geben ihre Namen nicht an und glauben, dass Frankreich nichts von ihrer Beteiligung an den terroristischen Aktivitäten in der Ukraine weiß. Jetzt ist es an der Zeit, einige ihrer Geheimnisse zu enthüllen.

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(von links nach rechts) Michael Takahashi, Guillaume Lenormand, Nikola Perovic und Victor Alfonso-Lenta in Donezk, August 2014

Dieses Video und andere Beweise, die ich gesammelt habe, deuten darauf hin, dass Guillaume Lenormand, Nikola Perovic und Michael Takahashi sowie der ungarische Rechtsextremist Ferenc Almássy zum ersten Mal in Moskau in der zweiten Hälfte des Juni ankamen, wo sie den russischen Staatsbürger Michail Polynkow trafen. Letzterer engagiert sich bei der Unterstützung der internationalen Extremisten im Osten der Ukraine.

Guillaume Lenormand und Nikola Perovic in Moskau, Juni 2014

Guillaume Lenormand und Nikola Perovic in Moskau, Juni 2014

Aus Moskau fuhren Lenormand, Perovic und Takahashi nach Rostow-am-Don. Dort wurden sie zwei Wochen lang ausgebildet und wurden dann in die ukrainische Stadt Donezk geschickt, die derzeit unter Kontrolle der Terroristen ist. Entweder schon in Rostow-am-Don oder erst in Donezk trafen sie einen anderen Franzosen: Victor-Alfonso Lenta.

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Victor Alfonso Lenta in Donezk, August 2014

Guillaume Lenormand (geb. 9. April 1988) ist aus der Normandie, wo er seit zehn Jahren in verschiedenen ultranationalistischen Bewegungen teilgenommen hatte: Jeunesses identitaires (Identitäre Jugend, Jugendorganisation des Bloc Identitaire), Parti de la France (Partei Frankreichs) und Troisième Voie (Dritter Weg) . “Lenormand” ist wahrscheinlich ein Pseudonym.

Guillaume Lenormand bei einem rechtsextremen Treffen 2013

Guillaume Lenormand bei einem rechtsextremen Treffen 2013

Victor-Alfonso Lenta (geb. 1989?) kommt aus Toulouse. Er ist ein ehemaliger Unteroffizier des 3. Marineinfanterie-Fallschirmjägerregiments und diente in Afghanistan, dem Tschad, der Elfenbeinküste und Gabun. Berichten zufolge wurde er wegen seiner Beteiligung an einer Neonazi-Gruppe aus der Armee entlassen. Nach seiner Rückkehr nach Toulouse war er aktiv bei der Jeunesses identitaires.

Victor-Alfonso Lenta in Gabun 2009

Victor-Alfonso Lenta in Gabun 2009

Nikola Perovic (geb. 1989?) hat die französisch/serbische Doppelstaatsbürgerschaft und lebt offenbar in Belgrad. Er ist ein ehemaliger Unteroffizier des 13. Alpenjägerbataillons und hat in Afghanistan gedient.

Nikola Perovic 2012

Michael Takahashi (geb. 13. Oktober 1987) aus Paris kommend. Er ist ein glühender Anhänger des syrischen Diktators Bashar al-Assad und hat mit verschiedenen ultranationalistischen Gruppen in Frankreich und Serbien kooperiert.

Michael Takahashi 2013

Michael Takahashi 2013

Also, was tun diese Franzosen im Osten der Ukraine? Alle vier sind rechtsextreme Aktivisten, die, vor allem Lenormand und Lenta, beeinflusst werden von den Ideen der europäischen Neuen Rechten. Die vier Franzosen haben eine Gruppe mit dem Namen “Unité Continentale” (kontinentale Einheit) gegründet und ihr Wahlprogramm bietet weitere Einblicke in die Ideologie, die sie miteinander teilen.

11uniteSie glauben, dass die französische Regierung “eine Marionette Brüssels” ist und dass die NATO “ein terroristisches Militärbündnis ist, das die französische Armee benutzt, um den Interessen der Banken zu dienen.” Die EU verweigert aus ihrer Sicht Frankreich die nationale Souveränität, während Frankreich selbst “ein Sklave des amerikanischen Imperiums” ist, “das die Außenpolitik des Landes bestimmt und direkt in die Innenpolitik eingreift”.

Die Lösung des angeblichen Problems ist nach der Unité Continentale der Neo-Eurasianismus, eine von dem russischen Faschisten Aleksandr Dugin aufgestellte Ideologie, die sie “Kontinentalismus” nennen. Diese lehnt die Globalisierung und den Liberalismus ab und tritt für die Zerstörung der EU ein. Stattdessen fördert sie “die Zusammenarbeit zwischen den großen Nationalstaaten Europas und ihren jeweiligen Einflussgebieten”. Russland werde eine wichtige Rolle bei dieser Zusammenarbeit spielen und vor allem in ihrem Kampf gegen den “angelsächsischen Globalismus, Atlantizismus und den dekadenten Westen”.

Ein braunblütiges Europa, der Traum der eurasischen Faschisten

Ein braunblütiges Europa, der Traum der eurasischen Faschisten

Die Ideologen der Unité Continentale sehen den Konflikt im Osten der Ukraine nicht als Russlands lange geplanten Krieg gegen die Ukraine an. Vielmehr glauben sie, dass die USA und die EU in der Ost-Ukraine angegriffen haben. Daher führt die Unité Continentale mit der Tötung von Ukrainern einen Krieg gegen die USA und EU. In einem Interview mit einer russischen Webseite sagte Lenormand, er glaube, dass der Westen in Libyen und Syrien den Dritten Weltkrieg begonnen hat und dieser sich nun auf die Ukraine ausgeweitet habe. Russland seinerseits habe “die internationale Globalisierung” in Frage gestellt, und die Unité Continentale sei glücklich, die russischen Streitkräfte und ihre Stellvertreter im Osten der Ukraine bei der Ermordung von Ukrainern zu unterstützen.

Sie nennen es “eurasische Solidarität”.

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Dmitry Tymchuk’s Military Blog: Summary – August 27, 2014

Dmitry Tymchuk, Coordinator, Information Resistance
08.27.2014
Translated and edited by Voices of Ukraine

Brothers and sisters!

information_resistance_logo_engHere’s the Summary for August 27, 2014 (for previous summary, please see Summary for August 26).

The bad news:

1. The entry of two Russian battalion tactical groups onto the territory of Ukraine, along with a parallel “operation” of Russian special forces sabotage and reconnaissance groups in Donbas, have dramatically complicated the situation in the ATO zone.

A prior announcement by the “DNR” [Donetsk People’s Republic] leadership about their “counter-offensive” gives [us] an understanding that Russia went from the haphazard assistance of insurgents with manpower and weapons to conducting large-scale terrorist operations planned together with the terrorists. The Russians, [acting] in close collaboration with the terrorists, seek to increase, by several times, the territory controlled by the “DNR” in one fell swoop.

And if, in the area of Novoazovsk with all of its problems, the situation is not catastrophic, then the picture near Amvrosiivka (where, incidentally, the command post of a Russian BTG [battalion tactical group] has already been set up) is more complicated. If these guys don’t get pounded in the next few hours, then all of the successes of the ATO forces in Donetsk Oblast [region] from recent weeks can simply be leveled, and [they] will have to start all over again. Given that Putin is no longer particularly shy in throwing his troops here, the return of the lost positions can cost a lot more than taking them for the first time.

Actually, this scenario of the large-scale (but still not recognized by the Kremlin) Russian invasion was already launched in the middle of July, when it was suddenly interrupted at its start by the “Boeing” catastrophe. Now Putin has resumed implementing this plan.

2. As expected, the meeting in Minsk did not bring immediate success and dramatic agreements. Putin hasn’t promised anything to anyone, nor did he acknowledge anything.

The Ukrainian Foreign Ministry reported that the main outcome of the meeting are “the agreements about reaching some real progress in the release of all the hostages in the near future, as well as to intensify consultations about the closure of portions of the border, which are [presently] controlled by illegal armed groups.” As in, everyone supported the Ukrainian peace plan, even though Russia has not recognized its responsibility for the events in Donbas.

Dear diplomats, but Russia’s recognition of its responsibility–this is the only condition under which it is possible to negotiate with Putin. Without this, all the discussions are senseless. If the Kremlin says “it didn’t take [Crimea],” then it is pointless to demand its return.

 The good news:

1. The ATO headquarters is taking measures to save the situation both in the south, and in the direction of Amvrosiivka-Ilovaisk. Reinforcements are coming here at last. In Ilovaisk, our guys are holding a part of the city and access roads, as well as the elevations in the surrounding areas. The sweep continues in the settlements of Illyria, Malomykolaivka, and Rodakovo. Our troops are holding positions in the area of Khryashchuvate, Novosvitlivka, and Savur-Mohyla.

The situation has not changed dramatically throughout the day. But given the events of recent days in terms of the [increased] activity by the Russian occupiers, that’s more of a positive than a negative fact.

2. For the first time in six months of Russian invasion, the Russians began to use [their] brains and realize what a bloody abyss Putin is pushing them into. The Russian Federation has no sympathy or pity whatsoever for Ukrainians [who are being] killed daily in their own country at the behest of the Kremlin. But the Russians suddenly realized that they have to pay for the theft, so joyful for them, of the territories and sovereignty of Ukraine. With the lives of their warriors.

For us, this is a bleak discovery: every Russian–be it a mercenary or a soldier–[who is] killed in Ukraine–is one step more towards ending the meat grinder in Donbas. This is another step toward the enlightenment of the Russian society and towards their pressuring their own authorities to stop the aggression [in Ukraine].

How many more of these Russian aggressors do we need to kill, so that this very weak voice of Russian mothers gets heard in the Kremlin–I don’t know. But this voice has finally come out, and this is a positive fact.

P.S. Friends, in the next two days, for a number of reasons I won’t be able to write the daily summaries. I will be back on schedule starting from the beginning of next week.

Thank you all. And, we will win!

Source: Dmitry Tymchuk FB

 

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