Warnung: Provokation in der Westukraine zwischen 28. April und 9. Mai erwartet – Hennadii Moskal

Meldung von Hennadii Moskal

Abgeordneter des Ukrainischen Parlaments

Am 28. April , dem Tag der Gründung der SS-Division “Galizien”, auf den Zentralstraßen von Lemberg, Iwano-Frankiwsk und Ternopil sollen Marschkolonnen mit Symbolen der SS “Galizien” und Slogans, die von den Bewohnern der Süd-Ost-Ukraine als eine Bedrohung für die Freiheit, das Leben und Eigentum wahrgenommen werden, entlang ziehen. Der Plan der Provokation sieht auch die Aufrufe sowohl zur physischen Vernichtung der Separatisten als auch Zerstörung der Zellen der Kommunistischen Partei und der Partei der der Regionen sowie Angriffe auf Verwaltungsgebäude vor.

Der Zweck dieser Aktionen ist es, zu einer neuen Welle separatistischer Stimmung in der Süd-Ost- Ukraine zu führen.

Die Informationen kommen aus zuverlässigen Quellen, die volles Vertrauen verdienen und eine direkte Verbindung zu dieser Spezialoperation haben.

Die Einreise von etwa tausend von russischen Geheimdiensten vorbereiteten Personen sowohl durch den Checkpoint in Tschernigow Region, als auch aus Weißrussland in die Regionen Lwiw (Lemberg), Iwano-Frankiwsk und Ternopil wird erwartet. Diese Personen werden fließend Ukrainisch sprechen und als Touristen getarnt sein, um keinen Verdacht bei den ukrainischen Grenzbeamten zu wecken. Sie sollen an der geplanten Provokation aktiv mitmachen.

Einige dieser Personen sind bereits in der Ukraine und suchen Kontakte zu Organisationen der Zivilgesellschaft und Einzelpersonen, die bereit wären für Geld, sich an diesen Massen-Aktionen zu beteiligen. Koordiniert wird die Provokation durch die erfahrenen Mitarbeiter aus dem russischen Nachrichtendienst, die selbst aus den Westregionen der Ukraine stammen und sogar lokale Dialekte der Ukrainischen Sprache sprechen. Sie sind ebenfalls bereits vor Ort.

Die Autoren der Operation hoffen, dass diese Ereignisse von der internationalen Presse als eine Bedrohung durch Neonazis in Ukraine angesehen werden, und dies auch den Politikern in Westeuropa Anlass zur Sorge gibt.

Ein weiteres Ziel der Provokation ist, die Feiertage von 9. Mai für groß angelegte Gewaltaktionen im ganzen Land zum angeblichen Widerstand gegen die “Neonazis”, Anhänger der SS “Galizien” und “Bandera-Anhänger” zu missbrauchen.

Ich veröffentliche hier diese Informationen unter Anderem auch, um den russischen Entwickler dieser Operation zu zeigen, dass man in der Ukraine über ihre Absichten Bescheid weiß. Darüber hinaus, appelliere ich zu dem Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine, dem Innenminister, den Leitern von Lemberger, Iwano-Frankiwsker und Ternopil Regionalverwaltungen mit der Bitte, alles Mögliche zu unternehmen um Provokationen, die unvorhersehbare Folgen für die Ukraine haben können, zu vermeiden, und die lokale Bevölkerung darüber zu informieren. Ich hoffe, dass unsere Sicherheitsdienste diese Information mit Sorgfalt handhaben werden.

Quelle: https://www.facebook.com/hennadii.moskal/posts/438133202998395?fref=nf


Und das schreiben Freunde eines Teammitglieds unseres Projektes, aus Lwiw (Lemberg):

“Wir haben keine Geduld mehr, solche (schlimmen) Feiertage hatten wir noch nie im Leben. Tagtäglich erwarten wir Provokationen und terroristische Akten. Im Supermarkt bemerke ich in der letzten Zeit sehr viele Russisch sprechende Einreisende, die elektrische Wasserkocher und Einmalgeschirr kaufen, entweder Touristen oder vielleicht “grüne Männchen”…Uns ist es noch nicht ganz bewusst was für eine Bedrohung über uns ist. Wir sind in Starre…

“нет уже сил терпеть ,таких праздников еще не бьіло в нашей жизни.C дня на день ждем провокаций и терактов.В супермаркете начала обращать внимание ,что появилось очень много русскоговорящих приезжих,так как покупают електро чайники ,одноразовую посуду,толи туристьі,толи зеленьіе человечки.Мьі еще не осознали ,какая угроза над нами нависла. Мьі все в оцепенении.”

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Mychailo Wynnyckyj: Thoughts from Kyiv – 22 April 2014

chornajuravka's avatarEuromaidan PR

Mychailo Wynnyckyj

wyn

Last weekend we celebrated Easter – a time for reflection and rebirth. Several months ago, Dominique Arel (Chair of Ukrainian Studies at the University of Ottawa), called my writings a “Maidan Diary”. Diaries are a tool for reflection, but does keeping a diary inevitably lead to closure and rebirth?

My friend Lyubko Markevych who, like me, has Canadian roots, and has lived in Kyiv for more than a decade, wrote the following at the start of the weekend: “I’ve been in Kyiv throughout all the killings beginning in January. This evening I decided to walk down Hrushevsky street, a parallel street to Institutska, where the killings began a month earlier on January 22. It’s much quieter here with fewer people milling about and I like it this way. I can’t really explain why I’m compelled to come here this evening. I know its Friday, not just any Friday…

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Zentrale Russische Bank übernimmt ohne Absprache die Infrastruktur der Privatbank auf der Krim.

Pressemitteilung der Privatbank (Ukraine)
Zentrale Russische Bank übernimmt ohne Absprache die Infrastruktur der Privatbank auf der Krim.


http://privatbank.ua/news/centrobank-rossii-vz-al-kurs-na-rejderskij-zahvat-infrastruktury-privatbanka-v-krymu/


Statt zusammen mit
der ukrainischen Nationalbank ein legitimes Verfahren bei den Bankdienstleistungen auf der Krim auszuarbeiten, hat sich die Russische Zentralbank für eine nicht genehmigte Übernahme unserer Filialen auf der Krim entschlossen.

Dabei trägt das russische Geldinstitut die komplette Verantwortung für die möglichen wirtschaftlichen und juristischen Folgen dieser illegalen Übernahme. Die Russische Zentralbank verhindert eine weitere Geschäftstätigkeit der Privatbank auf der Krim. Diese illegitimen Handlungen haben als Ziel, die größte Bankeninfrastruktur auf der Halbinsel zu enteignen, meldet die Pressestelle der Privatbank.

Seit dem Beginn der Krim-Annektion durch die Russische Föderation hat die Privatbank ständige Gespräche mit allen Konfliktseiten geführt, um an eine juristisch befriedigende Lösung zu kommen, so dass die Tochterfirmen der ukrainischen Banken ihre Geschäftstätigkeit auf der Krim weiterführen dürfen. Leider wurden unsere konstruktiven Vorschläge von der neuen Krim-Regierung und der Regierung in Russland abgelehnt, die sich von Anfang an auf eine gewalttätige Übernahme der Infrastruktur und anderer Vermögenswerte der größten Bank auf der Krim festgelegt hatten.

„Die Privatbank führt ihre Geschäfte nach ukrainischer Gesetzgebung und befindet sich außerhalb der russischen Judikative. Wir haben alle Ressourcen für die Bankdienstleistungen auf der Halbinsel, außer der entsprechenden gesetzlichen Basis. Alle Versuche, die Kontrolle über die Krim-Filialen der Bank auf eine gewalttätige Weise zu übernehmen, werden als Raider-Angriffe gewertet und machen eine weitere Tätigkeit der Bank auf der Halbinsel fast unmöglich.”

Das Bankennetz der Privatbank ist das größte auf der Krim. Auf der Halbinsel befinden sich zwei große Filialen, 337 Abteilungen, 483 Bankomaten und 773 Selbstbedienungsterminals. Die Privatbank verfügt über 11 270 Points of Sales in unterschiedlichsten Einzelhandelseinrichtungen auf der Krim. Sie bedient mehr als 790000 private Konten und über 12000 Firmenkonten. Bis 2014 investierte die Privatbank mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Wirtschaft auf der Halbinsel.

Übersetzung: Halyna Kubiv

Quelle: http://privatbank.ua/news/centrobank-rossii-vz-al-kurs-na-rejderskij-zahvat-infrastruktury-privatbanka-v-krymu/

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Kobzar/musician Vasyl Liutyi arrested and tortured in Luhansk

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koba The Ukrainian Kobzar community (musicians who play the kobza or the bandura) has issued the following statement:

“The Kobzar community of Ukraine is deeply worried about the fate of one of their brothers, the Kobzar and community activist Vasy Liutyi.  He was the emcee/leader of the meeting “For a united Ukraine” in the town of Rubizhne in the Luhansk oblast, in eastern Ukraine.

“We have learned that that on April 21, during a meeting in support of a united Ukraine in the town of Rubizhne, Liutyi was severely beaten and then arrested.  During his arrest, he was tortured.  We condemn the excesses of Russian chauvinists and protest against the inaction of the law enforcement authorities.  We demand the immediate release of the composer and Kobzar Vasyl Liutyi.

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Terrifying moment when one Crimean realized resistance was futile

chornajuravka's avatarEuromaidan PR

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I live in Crimea and would like to briefly tell you how I became acquainted with the green men and how we were captured by them. I would like to tell you this story because mainland Ukraine keeps asking us why we did not resist.

This happened a few days before the “referendum.” I worked for, you could call it, a strategic enterprise. It was a regular working day, same routine as always. I was sitting in my office after lunch and suddenly I heard some sort of clicks. It wasn’t clear what they were. I came out of the office and saw people lying on the floor in the hallway, and a shadow passing into the reception area. I was frightened and locked the office door. A minute later I heard: “Open up, bitch, or I’ll shoot!”  So I quietly approached the door and opened it. In front of…

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