A Russian ‘tourist’ was going to Ukraine with a radio call signs schedule, cellphones and signal pistols

robinrohrback's avatarEuromaidan PR

Russian Tourist

This morning, a sophisticated Russian ‘tourist’ was detected by the border guards of the Chernihiv detachment, together with the customs officers at the Khorobychi [Chernihiv Oblast] checkpoint.

View original post 130 more words

Posted in Reblogged | Leave a comment

Ljudmyla Melnyk: Ukraine-Veranstaltung in Berlin

Ljudmyla Melnyk: Ukraine-Veranstaltung in Berlin

Quelle: https://www.facebook.com/ljudmila.melnyk/posts/614991385243327

9.04.2014

Heute gab eine sehr gute Ukraine-Veranstaltung in Berlin und hier die wichtigsten Stichpunkte:

Die Gäste:

Ali Hamsin, Außensprecher der Medzhlis der Krimtataren, Simferopol, Krim

Viacheslav Likhachev, Expert für Rechtsradikalismus und Antisemitismus in der UA.

Anton Shekhovtsov, Expert für rechtsradikale Parteien und Faschismus

Josef Zissels, Vorsitzender der Assoziation jüdischer Organisationen in der Ukraine, Vize-Präsident, Welt jüdischer Kongress.

Josef Zissels, Vorsitzender der Assoziation jüdischer Organisationen in der Ukraine:

• Gründe für die Entstehung des Maidan: Unzufriedenheit mit der Politik von Janukowytsch; Korruption (Janukowytsch-Familie besaß 30 Prozent des BIP); Verrat der nationalen Interesse der Ukraine, antiukrainische Politik, die gegen die ukrainische Sprache, Kultur, Geschichte gerichtet war; Weigerung, das Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen.

• In Kyjiw nahmen ca. 2 Mio. Menschen am Maidan teil. In der ganzen Ukraine betrug die Zahl der Protestierenden bis zu 5 Mio.

• Der Maidan war friedlich. Der Maidan hat NUR Widerstand dem Janukowytsch-Regime geleistet.

• das Ausmaß der Propaganda-Kampagne gegen die Ukraine ist einmalig und so was in seinem Leben hat er noch nie erlebt.

• Der Majdan ist nicht nur einzigartig, weil sich mehr als 4-5 Mio. Menschen in verschiedenen Städten daran beteiligt haben, sondern weil er alle Nationalitäten repräsentierte.

• Wir fühlten uns nicht als eine nationale Minderheit, sondern als eine politische Nation.

• Die Staatssprache der Ukraine soll die ukrainische Sprache sein (Die Muttersprache von Josef Zissels ist Russisch).

• Viele russische Organisationen, wie der Rat russischer Landsleute, die russische Kirche u.a. sind Einflusshebel auf europäische Staaten.

• Russland braucht die Krim nur dafür, um der Ukraine keine Möglichkeit zu geben, EU- und Nato-Mitglied zu werden.

• Es geht heute nicht um die Krim oder die Ukraine, es geht heute um die Zukunft Europas.

• Wie viele Territorien und wie viele Menschenleben braucht noch Europa, um zu verstehen, dass es heute um die Zukunft Europas geht?

Viacheslav Likhachev, Expert für Rechtsradikalismus und Antisemitismus in der Ukraine:

• der Rechte Sektor spielte eine Nebenrolle auf dem Maidan. Wenn ca. 2. Mio. Menschen auf dem Maidan in Kyjiw aktiv waren, gab es nur 300 Vertreter des Rechten Sektors.

• 2006 genoss die Partei Swoboda 1,36 Prozent der Unterstützung, 2007 – 0,76 Prozent, 2012 – 10 Prozent bekam die Partei bei den Parlamentswahlen. Der Aufstieg für Swoboda steht in Zusammenhang mit einer antiukrainischen Politik von Janukowytsch, die gegen die ukrainische Sprache, Kultur, Geschichte gerichtet war.

• Auch Janukowytsch war daran interessiert, Tjahnybok als Präsidentschaftskandidat zu haben, da nur dann Janukowytsch gewinnen konnte. Heute hat Tjahnybok nicht mehr als 2 Prozent der Unterstützung in der Bevölkerung.

• Jarosch aus dem Rechten Sektor hat nur 1 Prozent der Unterstützung.

• Diese Parteien stellen keine Gefahr dar, aber es gibt Russland und daher können verschiedene Provokationen organisiert werden.

• 2013 gab es 280 rassistisch motivierte Überfälle in Russland, 30 Menschen starben. In der Ukraine dagegen gab es 19 Überfälle, niemand wurde schwer verletzt oder getötet.

• 2013 gab es 1300 antisemitische Überfälle in Deutschalnd. In der Ukraine – 13.

• Das Ziel der russischen Propaganda besteht darin, den Majdan und die Ukraine zu diskreditieren und als rechtsradikal darzustellen.

Anton Shekhovtsov, Expert für rechtsradikale Parteien und Faschismus:

• Es gab Rechtsradikale auf dem Maidan, aber sie stellten keine Gefahr dar.

• Der Kreml ist daran interessiert, Rechtsradikale in Europa zu unterstützen, um die EU zu schwächen. Der Krem finanziert die französische Partei Der Front National, Ataka (Bulgarien), Jobbik (Ungarn).

• Für das Referendum auf der Krim wurden als Beobachter Rechtsradikale aus Europa eingeladen, darunter waren Vertreter von solchen Parteien wie Ataka (Bulgarien) Jobbik (Ungarn), Die LINKE (Deutschland), Neue Rechte (Deutschland).

Ali Hamsin, Außensprecher der Medzhlis der Krimtataren:

• Die Krimtataren sind Ureinwohner der Krim.

• In der Sowjetunion wurden 46% der Krimtataren deportiert.

• Nicht mehr als 34% der Bewohner der Krim haben für den Anschluss an Russland gestimmt.

• Die Krimtataren waren immer für die europäische Integration der Ukraine und haben die Orange Revolution und den Euromaidan unterstützt.

• Ab dem 9. Mai wird in Russland ein Gesetz in Kraft treten, das bis zu 5 Jahre Haft für diejenigen vorsieht, die öffentlich gegen die territoriale Integrität Russlands auftreten. Das Gesetz kann verheerende Folgen für die Bewohner der Krim haben.

• Wir sind gegen den Krieg und Europa hat alle Mittel, um Druck auf Russland auszuüben.

• Wenn nichts unternommen wird, dann wird die Weltordnung ganz anders aussehen.

• Nur von Deutschland hängt es ab, ob die Ukraine in die europäische Gemeinschaft aufgenommen wird oder nicht.

• Heute geht es um die europäischen Werte und wenn nichts unternommen wird, dann werden sie an Bedeutung für immer verlieren.

Posted in "Voice" auf Deutsch, Deutsch, Maidan Diary | Tagged , , , , , , | 1 Comment

Charis Haska: Kommt besser nicht!

Charis Haska: Kommt besser nicht!

Quelle: https://www.facebook.com/charis.haska/posts/631914746875220

Nun sind unsere Budapest- Reisenden wieder da! Eine Gruppe von Maidan- Volontären unseres Lazaretts war für fünf Tage dorthin eingeladen gewesen. Ich frage einen: „Na, wie war Ihre Reise?“ Er strahlt: „Ich war im Paradies.“ Dann beginnt er zu erzählen.

Die Einladung war vom ungarischen Außenministerium ausgegangen. Von einem Mitarbeiter des Außenministeriums mit hervorragenden Russischkenntnissen wurden sie am Flughafen abgeholt und ins Ministerium zu einem Empfang gebracht. Dort durften sie viele Fragen stellen. Unterbringung und Verpflegung waren prima. „Ich war auch früher mal im Ausland. In den neunziger Jahren in Polen. Und ich hab gewusst, dass zu sowjetischen Zeiten Ungarn zu den ärmsten Ländern gehört hat. Bei unserem Aufenthalt dort habe ich ziemlich schnell begriffen, dass wir hie zwanzig Jahre auf der Stelle getreten sind. Und in mancherlei Hinsicht haben wir uns sogar zurück entwickelt.“ – „Hat Ihnen das nicht weh getan?“ frage ich. „Ich kann nicht behaupten, dass ich neidisch bin.“ sagt er. „Jedenfalls empfinde ich keinen bösartigen Neid. Nein, ich habe jetzt gesehen, was man erreichen kann. Wir haben auch einen Ausflug über Land unternommen. Ich hatte erwartet, dass es ist wie bei uns: Riesige Unterschiede zwischen Hauptstadt und Land in der Entwicklung. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dort sind die Unterschiede nicht so groß. Die Ungarn selber haben sich allerdings uns gegenüber seltsam verhalten. Sie haben uns so misstrauisch von der Seite angesehen. Ich konnte mir das zuerst gar nicht erklären. Dann aber wurde mir klar: Sie haben ja selber so große Probleme mit der Arbeitslosigkeit. Da müssen wir als russisch sprechende Nachbarn ihnen ja zwangsläufig als mögliche Konkurrenten vorkommen. – Übrigens, das hat mir auch total gut gefallen: Die Ungarn haben eine völlig andere Methode, mit Arbeitslosigkeit umzugehen. Bei uns wird ja für einen kurzen Zeitraum eine Arbeitslosenhilfe gezahlt. Aber dort werden die Arbeitslosen im Bereich der öffentlichen Ordnung eingesetzt. Sie arbeiten mit im Straßenbau und bepflanzen Blumenbeete. Sie können es sich gar nicht vorstellen, ganz Ungarn blüht, wie bei uns der Botanische Garten! Ja, einem Arbeitslosen kannst Du jeden Tag einen Fisch geben. Du kannst ihm aber stattdessen auch eine Angel geben und ihm das Fischen beibringen, so dass er sich selber ernähren kann und dem Staat nicht auf der Tasche liegt.“

Begeistert und auch nachdenklich erzählt er noch verschiedene Details der Reise. Zum Beispiel vom schrecklichsten Moment seines Lebens, nämlich als sie dort für einige Stunden in den Aquapark eingeladen wurden und er nichtsahnend die schwierigste Stufe der Riesenrutsche ausprobierte: „Ich dachte, ich als Mann sollte doch mal Mut zeigen. Doch so furchtbare Angst wie in diesem Rohr habe ich noch nie zuvor empfunden. Wie ich da gebetet habe, bis ich unten wieder heraus kam!“

Und am Sonntag sei er in einen protestantischen Gottesdienst gegangen. „Verstanden hab ich allerdings kein Wort. Wie ein Äffchen bin mit den Anderen aufgestanden und hab mich wieder mit hingesetzt. Und seltsamerweise wurde die Kirche nach dem Gottesdienst abgeschlossen…“

Unser Gespräch zeigt mir, wie wichtig es für viele Menschen hier ist, Anregungen zu sammeln in Ländern mit funktionierendem System. Und ich kann nur hoffen, dass sie bei solchen Reisen freundlich und verständnisvoll aufgenommen und nicht von vornherein als Eindringlinge abqualifiziert werden.

Ein anderer Freund überlegt noch, ob er am Wochenende wirklich zu seiner Mutter nach Lugansk fährt. Er möchte so gerne. „Aber von dort aus rufen mich meine Freunde an und raten mir alle davon ab. Die Straßen seien gesperrt. Und die Situation sei so unruhig und einfach nicht kalkulierbar. <Kommt besser nicht!> sagen sie.“

Posted in "Voice" auf Deutsch | Tagged , , , | 1 Comment

Prosecutor’s office stormed in Lviv (Western Ukraine)

chornajuravka's avatarEuromaidan PR

UNIAN – April 9, 2014 | 03:22 Kyiv time

Public activists stormed the Lviv Oblast prosecutor’s office demanding the resignation of the newly appointed prosecutor. Law enforcement officers standingat the entrance could not stop the desire of Lviv activists to be ‘received’ by Volodymyr Hural. A few dozen activists removed the door from its the hinges and went inside, Ukrainian Channel 24 reports.

View original post 140 more words

Posted in Reblogged | Leave a comment

Separatists in Luhansk were armed by the SBU (Ukrainian Security Service) General?

chornajuravka's avatarEuromaidan PR

April 8, 2014

A video interview with the separatists that have occupied the SBU building in Luhansk was posted in the Internet. They alleged that Oleksander Petrulevych, SBU Head in Luhansk Oblast, personally provided them with bulletproof vests and weapons.

View original post 186 more words

Posted in Reblogged | Leave a comment