Operation “Omega”: Putin vor dem zweiten Sprung.

Dmitry Tymchuk

Analyse der Abteilung”Delta ” der Gruppe “Informationwiderstand”

Operation “Omega”: Putin vor dem zweiten Sprung.

Also, der erste Teil der russischen Sonderoperation ist mit der Annektion der Krim abgeschlossen. All die Geschichten, dass die Entscheidung, die “Landsleute” zu schützen, bei Putin spontan entstand, lösen nur ein ironisches Lächeln aus. Im Jahr 2008, wie wir wissen, wurde Russland ebenfalls schon von Georgien “überrumpelt”, als:

– Russische Militäreinheiten, rein zufällig, nach der Übung “Kaukasus- 2008” in der Nähe der georgischen Grenzen geblieben sind;

– Schiffe der Schwarzmeerflotte, aus Sewastopol, präventiv vor der georgischen Küste stationiert wurden;

– Hauptbetriebsdirektion und die allgemeine Organisations- und Mobilisierungsdirektion des Generalstabs, die aktiv den Anschein eines schlecht geplanten Umzugs in ein neues Standquartier erweckt haben.

– “Viele Offiziere, die angeblich nur aus dem Morgennachrichten erfuhren, dass Georgien eine Militäroperation gegen Südossetien startete.”

Solche Geschichten erzählten uns Menschen aus Moskovien im Jahr 2008. Diesen Geschichten darf man unter keinen Umständen glauben!

So auch 2014, die russischen Truppen waren voll gerechtfertigt im Einsatz in Sotschi (von dort ist es ein Katzensprung bis zur Krim), um die Sicherheit der Olympischen Spiele zu gewährleisten. Und dann begann ein Schutzeinsatz für die Bevölkerung auf der Krim. Dann Gewährleisten der Sicherheit der ukrainischen Militärstützpunkten. Und beendet wurde es in den letzten Tagen mit besonders “eifrigem” Gewährleisten der Sicherheit ” der einzelnen Kommandeure der Militäreinheiten.

Aufteilung der Kräfte:

Krim

Jetzt befinden sich auf der Krim über 30 Tausend russischen Invasoren (mehr als 22.000 Soldaten, zuzüglich Kosaken), sowie Waffen und militärische Ausrüstung der Schwarzmeerflotte, auch in den letzten Monaten von dem russischem Festland umgeschichtete Ressourcen.

Darüber hinaus gibt es auf der Seite der Besatzer Vertreter der inneren Truppen, Leute des Innenministeriums, Sicherheitsdienst, und in jüngerer Zeit auch ein Teil der Angehörigen der ukrainischen Marine.

Überläufer (vor allem Angehörige der Innentruppen und des Innenministeriums sowie der Sicherheitsdienstes) mit dem ukrainischen Pass können, um ihre Loyalität zu dem geliebten Russland zu zeigen, für die Organisation und Durchführung der Provokationen, in den südöstlichen Regionen verwendet werden. Die Gruppe “Informationswiderstand” veröffentlichte zuvor Informationen (und ukrainischen Militärs haben es bereits bestätigt), dass solche “Kosaken” zusammen mit professionellen Saboteuren in kleinen Gruppen in das Hinterland bereits gebracht werden, wie dies von den deutschen Nazis praktiziert wurde.

Darüber hinaus haben die Passbehörden der Krim ausreichende Menge an ukrainischen Ausweisen für die russischen Kommandos, die auf das Festlandgebiet der Ukraine auch auf dem Seeweg gebracht werden.

Ostgrenzen

An den östlichen Grenzen der Ukraine wurden etwa 70.000 potenzielle Eindringlinge konzentriert, und wie wir gestern berichteten:

gepanzerte Fahrzeuge ( Panzer und gepanzerte Fahrzeuge) – über 700 Einheiten ; .

Kampfhubschrauber und Kampfflugzeuge – etwa 240 Einheiten;

verschiedene Kaliber Artilleriesysteme – über 150 Einheiten;

Mehrfachraketenwerfer (MRL ) – bis zu 100 Einheiten .

Transnistrien

In Transnistrien, gruppiert Russland weiterhin die Truppen aus eigenen Leuten (vor kurzem bis zu 700 Leute des Spezialkommandos per Luft) und den Bürgern von Transnistien.

Darüber hinaus gibt es noch eine Operative Gruppe der russischen Streitkräfte in Transnistrien.

Jetzt auf Territorium der nicht anerkannten Republik finden weiterhin militärische Übungen statt, die von den lokalen Behörden organisiert wurden.

Weißrussland

Putin übt weiterhin Druck auf Lukaschenko, um die Teilnahme des Landes an militärischen Aggression gegen die Ukraine zu gewährleisten: Landsvater (Lukaschenko) widersetzt sich noch, aber die Übungen der Luftwaffe und der Luftverteidigung sind bereits im Gange.

Zusammenfassung:

Hitler versprach, Frankreich und die Sowjetunion nicht anzugreifen. Putin versprach, er würde die Ukraine nicht angreifen. Russische Generäle und Admirale versprachen den Kommandanten der ukrainischen militärischen Einheiten auf der Krim, dass alles friedlich bleibt.

Doch wurden der der stellvertretende Kommandeur der ukrainischen Marine für die Küstenverteidigung – Leiter der Küstenverteidigung, Generalmajor I.Voronchenko, so wie der Garnisonskommandant von Belbek, Oberst Yuri Mamchur, und Kapitän des 2. Rangs der Militäreinheit A4398, V.Demyanenko, von den russischen FSB als Geisel genommen.

Die oberste Administration der Ukraine kaut weiterhin Rotz. Sicherlich hatte Kamerad Tenyukh nicht einmal die Idee, Kontakt mit jemandem aus der militärischen Führung der NATO-Mitgliedstaaten , aufzunehmen, damit sie Russland so richtig unter Druck setzen und, die ukrainischen Kommandeure aus den Fängen der FSB zu befreien, helfen .

Wollen wir hoffen, dass die ukrainischen Diplomaten bei der UN-Generalversammlung am 27. März die Frage der Entführung und Folter von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch russische Neo-Nazis in der Uniform an die Tagesordnung bringen werden.

Bemerkung:

Während der Überzeugung der ukrainischen Soldaten zu Russland überzulaufen, auf die Fragen derer, wo entführte Kommandeure denn sind, antworten die “grünen Männchen ” mit Geschichten, dass die Kommandeure von den Vertretern der ukrainischen Militärstaatsanwaltschaft eingefangen (!) Und nach Kiew als Landesverräter geschickt wurden.

Im Kreml ist man zuversichtlich, dass unter diesen günstigen Umständen der Kunde lauwarm genommen werden muss (vor allem angesichts der extremen Schwäche der realen Maßnahmen von Kiew, um die Bedrohung zu neutralisieren). Mindestens die Hälfte ( auf dem Dnjepr geteilt ) zusammen mit Transnistrien und Gagausien. Ein Glück, dass Operation “Omega” des Generalstabs der russischen Streitkräfte so einen Aktionsplan vorsieht. Der verbleibende Teil der Ukraine ohne Zugang zum Meer und ohne Industriekapazitäten wird irgendwann schon selbst auf den Knien zu der starken Umarmung seines großen Bruders kriechen.

Und Europa? Nach den neuesten dreisten Aussagen der russischen Diplomaten, scheren sie sich nicht das Mindeste um die Meinung Europas, die auf der russischen Öl-und Gas-Nadel sitzt und nicht die besten Zeiten erlebt. Wobei, es könnte auch ein Spiel auf Nerven sein. Die letzte Offenlegung des Telefongespräches zwischen Timoschenko und Shufrych über die “Katsapen, die in der Toilette kaltmachen sollte”, kann auf den Übergang in die politische Phase des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland hindeuten.

Ziele:

Von russischen Dokumenten, wie die Militärdoktrin der RF, sieht man, dass die NATO eine große Bedrohung für die Sicherheit Russlands darstelle. Vertiefung der Zusammenarbeit der Ukraine mit der EU sieht Putins Führungsapparat als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Neonazi-Föderation, also Russland, weil dann dank der europäischen Integrationspolitik unseres Landes, seine Mitgliedschaft in der NATO als Folge kommen kann.

Es gibt auch eine Bedrohung für Putin in seinem Land.

So könnte “Großes Russland” in kurzer Zeit, aus objektiven Gründen, ein muslimisches Land werden. Und dann müsste man die Idee der “russischen Welt” weglegen, und fortan die Idee der “muslimischen Welt” erweitern und entwickeln. Aber das wäre dann nicht mehr russische Geschichte.

Darüber hinaus, eine der wichtigsten Probleme in Russland ist eine ungleiche Bevölkerungsverteilung. Allein in Moskau beträgt die Population 1/10 der Gesamtbevölkerung Russlands. Zur gleichen Zeit China blickt schon seit lange Zeit interessiert auf den Fernen Osten. Und während man in Russland die stillschweigende Zustimmung zur Annexion der Krim der Chinesen genießt, schaut man in Peking bereits begierig auf die russischen Ländereien im Fernen Osten.

Putin ist sich dieses Problems bewusst und versucht alles, um seine Landsleute nach Sibirien zu locken, aber sie weigern sich hartnäckig, neben den Chinesen, und Sibirischen Tigern und Fasane zu leben.

Bleibt die Ukraine, die, sowohl in den Tagen der Tzaren, als auch der Sowjetunion das Arbeitsmaterial in den Norden und in den Fernen Osten lieferte – um die Weiten des großen Vaterlandes zu besiedeln und zu entwickeln. Kreml ist sich sicher, ohne die Aggression gegen die “Bandera-Ukraine” und die “Befreiung der Landsleute” kann die russische Gesellschaft nicht vereint werden, so, wie es unmöglich ist, die “Russische Welt” als Ganzes zu konsolidieren. Plus- Ukraine hat eine leistungsfähige industrielle Basis. Und Putin kommt hierher.

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1 Response to Operation “Omega”: Putin vor dem zweiten Sprung.

  1. justice says:

    Während sich an den ukrainischen Grenzen der Wahnsinn formiert, pennt die NATO!

    Dieses Sanktionsgeschwafel hält doch keine Verrückten und Mörder auf!

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