Krim, die Zusammenfassung vom 19. März

Gruppe “Informationswiderstand”

Dmitry Tymchuk
Brüder und Schwestern, hier ist die Zusammenfassung von 19. März .

Von den schlechten Nachrichten:

1 . Russische Okkupanten verwandelten Krim sofort in ein kriminelles Ghetto, wo Entführungen, Geiselnahmen stattfinden und in der Regel absolutes Chaos gedeiht. Ein markantes Beispiel – die Entführung des ukrainischen Marinekommandeur Konterdmiral Sergei Haiduk .

Auf dem Beispiel des heutigen Angriffs auf das Marinestab der Ukraine, als die Milizen der “Selbstverteidigung ” den Angriff durchführten, hinter den Rücken der Frauen versteckt, verstehen wir nun vollkommen, mit wem wir es zu tun haben. Nichts männliches gibt es da. Entführung und Geiselnahme seiner Gegner aus dem Militär – es ist das gleiche Lied der Gemeinheit und Niedertracht, dirigiert von Putin.

2 . Von der gleichen Art seien auch die gestrigen Morde in Simferopol. Russen schoben heute der ” dritten Kraft” die Schuld in die Schuhe.

Doch, wenn man auch in diesem Unsinn glauben würde, stellt sich jedoch die Frage: wie können diese “Verteidiger” die Lage stabilisieren, wenn vor ihrer Tätigkeit niemand auf der Krim Leute auf der Straße am helllichten Tag erschoss, und dann plötzlich fing es an?

3. Der föderale Migrationsdienst ist bereit für dringende Lieferung von russischen Pässen auf der Krim. Service-Preis – 200 Rubel.

Und vor der Annektion haben die Russen ihre Pässe auf der Halbinsel jedem möglichen aufgedrängt, um die “Fünfte Kolonne” zu schaffen. Nun jetzt versuchen sie, auf dem Erfolg aufzubauen. Offensichtlich sei für viele Krim-Anwohner der russische Pass fast wie ein Pass in den Himmel. Aber ich fürchte, es wird sich als Ausweis in die Hölle (siehe Absatz 1) herausstellen.

Von den guten Nachrichten:

1. Ukrainischen Soldaten und Zivilisten auf der Krim wurde es zu verstehen gegeben, dass Kiew an sie denkt. Zudem der Sekretär des Rates für die Nationale Sicherheit kündigte die Entwicklung eines Plans für die Evakuierung an. Für die Truppe ist dies sehr wichtig. Sie bekamen endlich die Antwort auf die wichtigste Frage “Was nun?” Das gleiche gilt auch für die Bevölkerung.

Ich weiß nicht, wie effektiv dieses Vorhaben sein wird. Aber ich sehe, wie viele Ukrainer auf dem Festland begierig sind, ihren Mitmenschen zu helfen – nur in meinen persönlichen FB-Briefkasten kommen jeden Tag Dutzende von Angeboten für einen Schutz und Beherbergen von Flüchtlingen an! Was kann man dann über das Ausmaß der Hilfsbereitschaft in der ganzen Ukraine sagen! Dies ist besonders wichtig für das Verständnis unserer Landsleute im besetzten Gebiet, dass sie nicht aufgegeben wurden. Ihr Schmerz – das ist unser gemeinsamer Schmerz, ihr Schicksal – unser gemeinsames Anliegen. Das sind unsere Brüder und Schwestern, man muss nichts mehr erklären.

2. In Europa sieht man doch, was auf der Krim passiert. EU-Botschafter Jan Tombinsky erklärte heute, dass die Krim unter der selbsternannten Redierung sich “in eine der gefährlichsten Regionen der Welt.”verwandelt. Ereignisse von 27. Februar, als eine Gruppe bewaffneter Männer Regierungsgebäude in Simferopol attackierten und besetzten waren nur “Blümchen”. Jetzt, laut dem Botschafter, immer mehr Menschen in den besetzten Gebieten Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden.

Während die Menschenrechte ist genau das, was der Westen immer bereit sei, zu verteidigen. Für Westen ist ein solcher Schutz verständlich und gerechtfertigt. Gewöhnlichen Europäern oder Amerikanern könnte es vielleicht nicht ganz klar sein, warum es notwendig sei, Ukraine zu helfen Krim in ihrem Territorium zu behalten. Aber wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, gibt es keine Fragen.

3. Rat für die Nationale Sicherheit der Ukraine beschloss heute die Einführung einer Visaregelung mit Russland. Zudem sagte Sekretär des Rates für die Nationale Sicherheit, Paruby: “In ein paar Stunden sollte die Einreise für Bürger von Russland in die Ukraine nur mit Reisepass erlaubt sein.

Es musste, natürlich, nicht mal gestern, sondern schon in den ersten Stunden nach der russischen Invasion der Krim, getan werden. Sicher, würden die “blutigen Clowns-Darstellungen” der Separatisten in Donezk und Charkow ohne starke Unterstützung von tausenden russische “Touristen von Putin” viel weniger sein. Aber besser spät als nie. Nun, zumindest wird es für den Kreml schwieriger sein, auch in unserem Osten so ein zweites Szenario, wie auf der Krim, zu drehen. Hoffentlich können die Grenztruppen die Grenze gut verschließen.

Und überhaupt, ob wir die positiven Entscheidungen, die heute getroffen wurden, realisieren, dieses Verständnis wird ein neuer Tag bringen.

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