Sergey Vysotsky: Der Morgen kam. Das war gar nicht zu erwarten

Sergey Vysotsky: Der Morgen kam. Das war gar nicht zu erwarten

Quelle: https://www.facebook.com/sergey.vysotsky/posts/586554738118739?stream_ref=10

19.02.2014, 8:00

Der Morgen kam. Das war gar nicht zu erwarten. Zwischensumme: wie vorhergesagt, ist es unmöglich, Kiew in der Unterwerfung durch die Polizeikräfte zu halten.

Letzte Nacht habe ich meinem Freund geholfen (wir haben die Mediziner und die Verwundeten gebracht), sich von der Verkehrspolizei zu verteidigen. Die Polizisten sind sehr angespannt und haben eine echte Angst. Der Dialog ist sehr interessant gewesen: “Warum läufst du denn weg?” – fragt er micht nach der “Befriedung”. “Na, man weiß doch nicht, was von euch zu erwarten ist” – “Aber auch von euch…” – sagt der Sergeant. Ich habe ihm empfohlen, in den Konflikt nich einzumischen, mit dem Argument, dass sie schließlich auf den den Straßen umgebracht werden. Sergeant hat das sehr aufmerksam zugehört. An diesem Punkt haben wir uns verabschiedet.

Was bedeutet das? Man kann den Maidan, natürlich, mit den schweren Maschinengewehren “räumen”, aber dies wird die Konfrontation nur auf die anderen Straßen verschieben. In Kiew wird ein Guerillakrieg anfangen. Angesichts der Tatsache, dass die Vertikale der Macht in der westlichen Ukraine tatsächlich abgebaut wird, wird “Vitka der Blutige” (Janukowitsch) als letztes Argument in diesem Krieg gegen den Menschen nur die Armee haben.

Meine Vorhersage: bald wird er die Armee (so, wie sie ist) von der Kaserne bewegen, da die letzte Stütze des Regimes – Tituschki und Berkut – bei einem vollwertigen Stadtguerilla schnell zur Neige gehen wird. Aus den Kasernen werden nur die loyale Garnisonen bewegt sein, das wird aber dazu führen, dass die Illoyalen selbstständig raus kommen. Und dann sehen wir mal. Ich würde gerne glauben, dass dieser verrückte Idiot auf einem Ast hängen wird, aber wenn er die Zeit haben wird, um nach Donezk zu flüchten, kann er den Prozess der Teilung beginnen.

Und jetzt verabschiede ich mich bei euch, da meine Rolle des Fahrers jetzt wichtiger des Journalist ist.

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