DIE EREIGNISSE VON HEUTE NACHT 11/01/2014 #Berkut #Kiew

Blockade der Berkut-Busse auf dem Siegesprospekt in der Nähe der Kiew-Swjatoschyn Bezirkspolizei, die vom AutoMaidan organisiert wurde, nachdem die Spezialeinheit “Berkut” die Demonstranten vor dem Kiew-Swjatoschyn Bezirksgericht brutal verprügelt hatte.

1:10 Hromadske.tv Bogdan Kutjepow: ca. 200 Autos von Aktivisten des Auto-Maidans haben 2 Busse mit Leuten der Spezialeinheit “Berkut” blockiert, weil einige Insassen der Bussse diejenige Berkut-Sodaten waren, die neben dem Kiew-Swjatoschyn Bezirksgericht die Demonstranten verprügelt hatten. Als die Menschen die Soldaten fotografieren wollten, haben diese ihre Masken angezogen.

Jurij Lutzenko, der ehemalige Innenminister der Ukraine, der dabei gewesen ist, und die Menschenmenge, haben aufgefordert, die Ausweise der Soldaten in den Bussen zu zeigen. Denn die Berkutleute trugen keinerlei persönliche Identifikationsmerkmale auf ihren Uniformen. Dann wurde er zu Boden geschlagen. Seine Frau, Irina Lutzenko, Parlamentsabgeordnete, die, laut einem Augenzeugen, Yuri zu helfen versuchte, wurde auch geschlagen, so wie dieser Augenzeuge, laut eigenem Bericht (diese Sequenz wurde durch VicheKyiv gesendet). Etwas später wurde Yuri Lutzenko mit einen Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Er sei wieder bei Bewusstsein, aber die Kopfverletzungen sind schwer.

Irina Lutzenko (laut #ЄвроМайдан) berichtete kürzlich aus dem Krankenhaus. Der verprügelte Yuri Lutzenko habe laut Diagnose nach Computertomographie ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma mit Gehirnerschütterung, mehrere Hämatome und eine offene Kopfwunde, die genäht werden musste. Der ehemalige Innenminister hatte von Berkut-Soldaten heute Nacht 8 Schläge mit Stöcken auf den Kopf bekommen.

Siegesprospekt von Videoüberwachung bei der Berkut-Blockade, ca 00:50 Uhr. Rechts steht die blinkende Kolonne der Protestierenden mit blockierten Bussen. Kolonne ist auf ganzer Länge des Fotos zu sehen. Links stehen auch Autos der Unterstützer.

Die Besatzung eines Busses wurde nach den Verhandlungen von der Menge der Protestierer ohne Masken durch den dafür extra geschaffenen Korridor rausgelassen; die andere Berkuttruppe versuchte mit Masken durchzugehen, was eine zusätzliche Verärgerung der Menschen verursachte. Das war gegen die Abmachung. Die Leute blockierten also sofort wieder den Durchgang. Mittlerweile sind auf der Straße weitere Autos dazu gestoßen, die Kolonne der Autos der Protestierenden wächst. Es kamen auch weitere Menschen aus Kiew hinzu. Über die Sozialen Netze ging der Aufruf an Kiewer, zur Verstärkung zu kommen. Bogdan Kutjepow schätzte die Zahl der Demonstranten auf ein paar tausend. Dann kam die Besatzung des weiteren Busses heraus – ohne Masken. Die Menschen wollten die Gesichter der Berkut-Leute filmen und fotografieren. Einen Soldaten mit Maske wollten sie nicht durchlassen. Die Leute machten einen engen “Durchgang der Schande”, um die Berkut-Soldaten zu dem Gebäude der Bezirkspolizei gehen zu lassen. Die Soldaten mussten noch immer ihre Gesichter zeigen. Bogdan Kutjepow durfte als Journalist im Hof des Gerichts bleiben, obwohl es ihm “empfohlen” wurde, das Territorium zu verlassen. Er sagte, dass die Soldaten sehr nervös seien: der “Durchgang der Schande” habe sie tief beeindruckt. Später wurde noch ein weiterer Mann, der angeblich auch von Berkut angegriffen worden war, bewusstlos von einem Karnkenwagen abtransportiert.
Kurz danach löste sich die Aktion auf und die Autokolonne zog ab.


In Wirklichkeit, laut #Євромайдан SOS, wurde die Konfliktsituation nur dank der Brigade der Selbstverteidigung, die vom Maidan zur Unterstützung kam, gelöst. Sie organisierte den Durchgangs-Korridor, zu dem sie Provokateure, Radikale und aufgebrachte Idioten, die ständig “Schlagt die Bullen, nehmt die Waffen” schrien, nicht zuließ.

Jungs von der Maidan-Selbstverteidigung – einen großen Dank an Euch!!

Die Forderungen war, die Berkut-Leute, die vorher die Menschen vor dem Bezirksgericht verprügelten, zu identifizieren. Und, was noch schwieriger ist, sie zur Verantwortung zu ziehen.

Blokierte Berkutbusse, Berkut-Soldaten und die Protestierer. Verletzte Yuri Lutzenko wird ins Krankenwagen gebracht.
Berkut-Soldat mit Maske unter dem Helm. Und keine Identifizierungsnummern auf der Uniform. Siegesprospekt von Videoüberwachung bei der Berkut-Blokade, ca 00:50 Uhr. Rechts steht die blinkende Kolonne der Protestierenden mit blokierten Bussen. Kolonne ist auf ganzer Länge des Fotos zu sehen. Links stehen auch Autos der Unterstützer.
This entry was posted in Deutsch, News, Pictures and tagged , , , , , . Bookmark the permalink.

1 Response to DIE EREIGNISSE VON HEUTE NACHT 11/01/2014 #Berkut #Kiew

  1. kievlive says:

    More shoking photos in Kievlive blog

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.