Charis Haska: “Wollen Sie reich werden?”

Charis Haska: “Wollen Sie reich werden?”

Quelle: https://www.facebook.com/charis.haska/posts/636247996441895?stream_ref=10

Auf dem Weg zum Kindergottesdienst erreicht mich eine SMS mit dem Text: „Sie wollen reich werden? Wählen Sie*456*5# und bekommen Sie KOSTENLOS im Lauf von sieben Tagen Ratschläge, wie man schnell reich werden kann (danach 1,33 UAH pro Tag).“ Ein Angebot meines zweiten Mobilfunkanbieters. Die Angebote meines ersten Mobilfunkanbieters über Witze, Billiges Internet aufs Handy, Telefonieren auf Kredit, Horoskope usw. haben sich in letzter Zeit auf ein gefühltes „täglich“ gesteigert.

Diese Firma gehört Achmetow. Man sagt, er habe in den letzten Monaten durch Boykotte Millionen verloren. Das gönne ich von Herzen dem reichsten Mann, von dem ich weiß, und freue mich, sämtliche Telefongespräche außer den kostenlosen in seinem Netz über den anderen Anbieter abwickeln zu können.

Als ich kurz nach dem offiziellen Beginn des Kindergottesdienstes immer noch nicht meine Gitarre gefunden hatte, verwickelte mich eine der Erwachsenen in ein Gespräch, die als Begleitperson eines Kindes im Flur wartete. Mit einem Seitenblick auf das in die Kirchenbibliothek umgezogene Lazarett meinte sie: „ Ich hoffe doch, dass das bald ein Ende hat! Die Kirche sollte endlich wieder nur eine Kirche sein.“ Ich sagte, dass die Kirche sich nicht von den aktuellen Geschehnissen isolieren kann, weil sie für die Menschen das sein soll. – „Ja, aber diese Leute (sie sagte nicht: „Diese Eindringlinge“) werfen uns immer Blicke zu, als seien wir Störenfriede. Und hoffentlich hört das auf dem Maidan endlich auf! Wie lange sollen wir das alles noch ertragen?“ Ich sagte, dass es bis dahin wichtig sei, sich nicht von russischer Propaganda berieseln zu lassen.

Unser Diakon, der gerade auf der Bank im Eingangsbereich saß, schaltete sich in ganz ruhigem Ton ein: „Ich denke, dass es zu einem wirklichen Krieg kommen wird. Und im Vergleich mit dem, was dann auf uns zukommt, ist das, was Sie bis jetzt ertragen haben, eine Kleinigkeit.“ Sie begann zu erzählen: Die Hälfte ihrer Familie lebe in Russland. Schrecklich, wie die Politik von oben Menschen auseinanderbringe! Da kam eine der Ärztinnen aus dem Lazarett, die ich auch nach dem Verbleib der Gitarre gefragt hatte: „Im Kopiererraum! Ich hab Valera angerufen und er hat gesagt, er habe sie dort eingeschlossen, dass sie nicht verloren geht.“ Großartig! Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, unseren Küster nach dem Instrument zu fragen. Diese Gäste sind doch ein Segen!

Mit den Kindern im Kindergottesdienst habe ich mir heute den Judas näher angesehen. Oft kann ich nur hoffen, dass Gott selbst die Defizite meiner Vorbereitung ausfüllt. Die Theorie, dass Judas´ Motivation nicht die dreißig Silberlinge waren, sondern der Wunsch des Zeloten war, Jesus einen Anlass zur Machtübernahme zu geben, erschien mir im Hinblick auf perfide menschliche Maßnahmen, sich ein Gebiet anzueignen, aktuell. Wie schnell kann doch eine listig erdachte Strategie in furchtbare Kettenreaktionen umschlagen! Unsere noch nicht zehnjährige Tochter meinte später, ich hätte noch besser herausarbeiten müssen, weshalb Jesus auf Gewalt verzichtet hat.

Als ich nach dem Kindergottesdienst meine Utensilien wieder in der Bibliothek verstaute – die beiden Liegen haben sie mittels einer improvisierten Spanischen Wand vor Blicken geschützt -, haben mir die Freiwilligen die Osterkörbe gezeigt, die sie für einige der Zelte auf dem Maidan gepackt haben. Die Ostereier haben sie blau und gelb gefärbt. Einige weiße Eier haben sie auch mit Manschetten mit typisch ukrainischen Motiven versehen. In jedem Korb war ein Osterkuchen, ein Ring Hausmacherwurst, frisches Zwiebelgrün und ein Stück Speck. Die Körbe wurden mit Ostertüchern abgedeckt. Dann kamen Männer vom Maidan in Uniformen des Maidan- Selbstschutzes und nahmen die Gaben dankbar entgegen. „Seit Monaten harren diese Männer nun auf dem Maidan aus, mit dem Bildern des Schreckens im Kopf. Heute werden sie sich heiligen, um Ostern feiern zu können.“ sagte mir eine der Ärztinnen. Sie bot an, mir eine Führung durch die Zelte zu machen. Ach, wie gern hätte ich das sofort in Anspruch genommen.

Ich war mit Annegret schon im Gehen, als Valera mich bat, doch noch für ein besonderes Foto da zubleiben. Es sei gerade einer der Helden zu Gast, ein wirklicher Held. „Wissen Sie, er hat im Februar während der Kämpfe die Verletzten vom Kampfplatz herausgezogen und versorgt. Bei der Gelegenheit ist ihm seine Kleidung verbrannt. Er hat nur eine einzige Hose. Wir haben ihm angeboten, dass er bei uns duschen kann und wir währenddessen seine Kleidung waschen. Und dann haben wir ihm neue Kleidung gekauft. Ralf muss doch vor den Spendern Rechenschaft ablegen. Deshalb sollten Sie mit auf dem Foto sein.“ Ich versprach, in einer Viertelstunde wieder zu kommen, wenn ich Annegret zu Hause abgeliefert hatte.

Als ich dem jungen Mann dann schon gegenüberstand, Zhenja heißt er („zh“ wird gesprochen wie französisch „je“), kam die Idee auf, es sei publikumswirksamer, wenn eins meiner Kinder auf dem Übergabefoto zu sehen sei. Das versuchte ich nun, telefonisch zu regeln. Bernhard erklärte sich sofort bereit. Ich hoffte, die Zeit, bis er kam, nützen zu können, um Zhenja über seine Erlebnisse zu befragen. Er reagierte sehr zurückhaltend. Was er mir denn erzählen solle? „Das, was Ihnen gerade über die letzten Monate einfällt.“ Er verstummte zunächst völlig. Nach einer langen Schrecksekunde bedeutete er mir, dass er einen Moment Zeit brauche. Er verschwand in der Bibliothek. Valera kam auf mich zu und versuchte zu erklären: „Die Ereignisse sind für ihn ein furchtbares Trauma. Und er ist extrem bescheiden. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass er mit Ihnen darüber reden wird.“ Schade! Ich glaubte das Gespräch schon verloren.

Doch da kam Zhenja wieder aus der Bibliothek und sagte ernst; „Ich möchte Ihnen ein paar Bilder zeigen. Die können Ihnen, glaube ich, mehr sagen, als meine Worte.“ Er nahm mich mit an den Computer und rief Fotos aus verschiedenen Artikeln im Internet auf. Ich roch Schweißgeruch und Medikamente. Auf den Bildern sah ich Ruß, durchschossene Schilde, Männer in provisorischer Schutzkleidung. Blut. Er gab sehr knappe Kommentare und klickte jeweils weiter: „Das ist ein Mann aus Lwow. Den haben wir herausgezogen.“ – „Ihm haben wir eine Infusion gelegt.“ – „Aus seiner Wunde lief das Blut wie aus einem Wasserhahn.“ Ich fragte: „Diese Eindrücke, verfolgen sie Sie nicht bis in ihrer Träume?“ – „Gott sei Dank habe ich einen gesunden Schlaf. Mag sein, dass ich so etwas träume, doch beim Erwachen erinnere ich mich nicht.“ sagte er. „Aber tagsüber?“ fragte ich. „Da hab ich so viel zu tun. So viele Patienten. Ich komme nicht dazu, daran zu denken…“ – „Ach, Sie sind Arzt?“ fragte ich. „Ich bin medizinischer Volontär.“ antwortete er. „Ich zeige Ihnen jetzt ein paar Videos, auf denen gut zu sehen ist, wie das war.“

Julia war dazu gekommen und stellte ihm leise Fragen auf Ukrainisch. Jetzt lief eine Aufnahme, wo ein Schwerverletzter weggetragen wurde. Dann ein stämmiger Mann mit weißem T- Shirt über der Kleidung, der einen weiteren Verletzten herauszog. „Das bin ich.“ Seine Schweigsamkeit sprach Bände. Auf Ärzte und medizinische Helfer wurde nicht nur in diesen Februartagen gezielt geschossen. Mehrere Tage in Folge hatte er sein Leben aufs Spiel gesetzt. bei einer der Aufnahmen sagte er knapp: „Er hat überlebt.“ Und schließlich: “Soweit erst mal. Die anderen Aufnahmen hab ich mir noch nicht ansehen wollen.” Schweigend nahm er dann vor der Kamera verschiedene Kleidungsstücke entgegen. Die neuen Turnschuhe drehte er extra so, dass auf dem Foto mehr von ihnen zu sehen war.

Später erzählte Valera noch: „Er ist eigentlich von Beruf Manager gewesen. Dann wurde er zum medizinischen Helfer. Und nun hab ich ihn schon öfters mit medizinischer Literatur in der Hand gesehen. Er studiert das jetzt…“
Draußen habe ich mich dann noch mit den Rauchern unterhalten. Für das Osterfest werden neue Provokationen erwartet. In Charkow sind schon die nächsten Bewaffneten aufgetaucht. „Aber vorgestern hat er doch versprochen, seine Leute zu entwaffnen….“ werfe ich ein. „Er will dass wir
u n s entwaffnen. Die Vereinbarungen sind ihm doch egal.“ sagt einer von ihnen. „Und Europa hat immer noch nicht ganz begriffen, wie ernst die Lage ist.“ füge ich hinzu. „Europa hat uns gegenüber schon lange sein Mitgefühl geäußert.“ sagt er verschmitzt. Ich sage, dass Mitgefühl allein leider zu wenig sei. Der Andere erzählt mir von einer Karikatur aus einer norwegischen Zeitung: „Ein Bär mit Putins Gesicht schleckt aus einem blauen Gefäß gelben Honig. Um ihn herum fliegen im Kreis wie europäische Sternchen ein paar Mücken. Nicht mal Bienen…“ Sie äußern ihre Befürchtungen, dass alles zum Dritten Weltkrieg eskalieren könnte. „Man kann ja nicht abschätzen, wie die arabische Welt sich dazu verhalten wird. Und wenn das Ganze überschwappt nach Indien und Pakistan, mit ihren Atomwaffen…“ – „Ja, und er braucht bloß eine Bombe über unseren Atomkraftwerken abzuwerfen…“

Wir plaudern noch ein wenig über unsere Familien. Der Eine verabschiedet sich von mir mit den Worten: „Vielen Dank für Ihr Mitgefühl.“

Am Schwarzen Brett unseres Aufgangs sind die Anweisungen für den Ernstfall schon gestern abgerissen worden, wie an allen Aufgängen und Hauseingängen ringsum. Zu Hause angekommen finde ich dort eine neue Mitteilung: „Zwischen dem 21. und 23.4. können Trainings- Hubschrauberflüge der Ukrainischen Luftwaffe stattfinden, mit dem Ziel, den Luftraum zu kontrollieren.“

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Dmitry Tymchuk: April 19 Update from Sloviansk

Dmitry Tymchuk, Information Resistance

04.19.2014
Translated and edited by Voices of Ukraine
Source 1  

10173325_481968728598454_1124228004_nAccording to operational data from the Information Resistance group, the city of Sloviansk, which is currently controlled by extremists, has finally plunged into an abyss of chaos and anarchy.

At checkpoints, extremists take personal vehicles from locals “for the needs of the Donetsk Republic,” the population is running out of cash, armed “criminal confrontations” have occurred.

Along with “little green men” (Russian soldiers) who previously conducted the seizure of [administrative] buildings, appeared an armed group of men wearing the same black uniforms in the city. At this point we have not identified the affiliation of individuals belonging to these units. But we would like to note that they are not coordinated by the GRU [Main Intelligence Directorate] of the General Staff of the Armed Forces of the Russian Federation located in Sloviansk.

The public dissatisfaction of Slovyansk residents with the activities of the “little green men” (their headquarters is located at the local SBU [Security Service of Ukraine] subdivision), extremist groups and individual criminal elements is gradually reaching a critical point.

On the eve of the Orthodox Easter holiday, the activity of a local clergyman Father V. (temple near Solyanykh-Slavkurort in Sloviansk), who plays a key role in providing for Russian troops in the city, looks especially cynical. As a leader of one of the local pro-Russian agencies, Father V. resolves the issues of accommodation and food for “little green men,” as well as conducts “work” with the local population in his role as the local “propagandist” for extremists.

As we have managed to establish, Father V. has conducted “informational and psychological work” with parishioners since at least 2004. In his sermons, he notes that the state of Ukraine never existed and will never exist, and that the people of Ukraine are not of Slavic origin. He has a very strong influence on parishioners and is well respected by the locals. He has a number of subordinate parishes in the region – one of them in Krasnyi Lyman.

Source 2 

According to operation data from the Information Resistance group, a helicopter flying over [the city of] Sloviansk has been fired at by extremists who occupied the city.

The helicopter dispersed leaflets with the text of the Geneva agreement from April 17, 2014.

The helicopter was civilian (Ukrainian), painted white. It’s quite problematic to confuse it with a military helicopter.

The extremists fired from an automatic small (7.62 mm) caliber firearm.

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COL. YULIY MAMCHUR: “I did not want to be a hero, I just complied with the oath and statutes.”

By Alex Temples, “People’s Army”
04.07.2014
Translated and edited by Voices of Ukraine
Source: http://narodka.com.ua/4931-ya-ne-xotiv-buti-geroyem-prosto-dotrimuvavsya-vimog-prisyagi-i-statutiv

FILE - In this Tuesday, March 4, 2014 file photo, Air Force Col.  Yuliy Mamchur, commander of the Ukrainian Belbek Air Base, leads his men to the base outside Sevastopol, Ukraine. The day after Crimeans voted to leave Ukraine and join Russia, a man in a black raincoat turned up at the gate of the Belbek Air Base to demand that the Ukrainian forces holed up inside surrender to Russia. The Ukrainian commander of the base came out proudly wearing his visor cap decorated with gold wings - and refused. Having withstood five days of sustained intimidation and pressure to defect from his captors, Mamchur now awaits a hero’s welcome in the capital, Kyiv. (AP Photo/Ivan Sekretarev, File)

FILE – In this Tuesday, March 4, 2014 file photo, Air Force Col. Yuliy Mamchur, commander of the Ukrainian Belbek Air Base, leads his men to the base outside Sevastopol, Ukraine. The day after Crimeans voted to leave Ukraine and join Russia, a man in a black raincoat turned up at the gate of the Belbek Air Base to demand that the Ukrainian forces holed up inside surrender to Russia. The Ukrainian commander of the base came out proudly wearing his visor cap decorated with gold wings – and refused. Having withstood five days of sustained intimidation and pressure to defect from his captors, Mamchur now awaits a hero’s welcome in the capital, Kyiv. (AP Photo/Ivan Sekretarev, File)

More than a month later, events happening in Crimea are meticulously followed by the entire world. Ukrainian soldiers were kept under conditions of extreme moral and psychological pressure.

Photo: VIKTOR DRACHEV/AFP/Getty Images

Photo: VIKTOR DRACHEV/AFP/Getty Images

Thus, the name of the Commander of the [204th] Sevastopol Tactical Aviation Brigade, Colonel Yuliy Mamchur, is already known by millions of people on different continents. He and his subordinate military staff demonstrated to the entire world how a man in uniform is to protect the Military loyalty oath.

Officer Yuliy Mamchur’s career began in August of 1992, when he finished Chernihiv Higher Military Aviation School of Pilots. As the officers who served with him side by side for years say, Yuliy Mamchur always distinguished himself through his diligence and desire to improve his professional skills. Almost two years ago he was appointed Commander of the Sevastopol wing. Then he was even envied, because service in the Crimean airport “Belbek” on the coast of the Black Sea was so popular many aviators. Hardly anyone would have predicted such a development of events …

With the advent of Internet video, in which the fearless commander [can be seen] leading his unarmed subordinates under the [Ukrainian, Soviet and regiment] banners to reflect to Russian invaders the captured working places, Colonel Mamchur became a symbol of the resistance of the Ukrainian military. It should be noted that on that day (the author of these lines was a witness to the event) in the morning all deploying pilots volunteered to stand in their ranks and set out to the airport. In addition, our officers sang a hymn, while the Russians fired [warning shots] into the air.

Members of the press were constantly waiting for Yuliy Mamchur to get a comment. Surrounded by journalists, the military aviators were in the administrative area wing on the day of the storming. To keep the situation under control and prevent complete lawlessness, Colonel Mamchur spent much time in negotiations with the Russian military. The officer and his family were constantly threatened – with death, and criminal procedure, and then they dramatically changed tactics and began to cajole, offering hundreds of apartments to his subordinates and to him personally.

The Commander with iron nerves could not sleep for a long time, allowing himself only the critical minimum needed for rest breaks. The officer’s endurance is amazing. Even on the day of the assault, he tread carefully. What guided him – a sense of responsibility that fell on his shoulders, or his inner core personality? Perhaps the fact is both and more. And above all, human and officer’s dignity.

“I do not want to be a hero, I just complied with the oath and statutes. I am grateful for the support of my subordinates, for their understanding that you cannot just lay down your arms,” – said Yuliy Mamchur, smiling softly.

Last month the aviation brigade Commander had to pass many tests. On “Belbek” there was both shooting, and provocations, and one night the “green men” damaged military equipment – throwing stones into the engines, they shot the chassis, and cut down power cables and communication lines, out of hurt and anger, said the officer.

Among those who condemned the actions of the Commander, were veterans of units who for over the 22 years of Ukraine’s independence served under the yellow and blue national flag, but now suddenly spotted in Ukrainian’s national symbol something  fascistic or occupational. These people picketed with the support of local residents and relatives, who had also served in this unit, appeared at the unit’s gate. For the Ukrainian military it was a blow to the spine. But war is war …

More than two weeks after “Crimean self-defense” stormed the airbase in Belbek incident, a [Russian] APC rammed their gate. It involved a lot of force with firearms. At the same time Russian soldiers kidnapped Mamchur. He was held at a military guardhouse of the Black Sea Fleet in Sevastopol. Prison conditions were “spartan.”

– “For three and a half days I was kept in solitary confinement. On the first day, constantly talking to me, were unidentified Russian soldiers who were trying to convince  me to go over to the service of the Russian army. Then there was psychological pressure – they did not allow me to sleep, banging their rifle butts against the door,” – said Mamchur after his release from captivity.

In general, according to the Colonel, to stand and not succumb to the provocations of the Russians was easy, because once he had made the decision, nothing could change it.

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[youtube https://www.youtube.com/watch?v=YKgv_Ukv2So]

 

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=gKQTpJhdNDQ]

 

Photo: © Anastasia Vlasova

Photo: © Anastasia Vlasova

"Recently, I and my troops were on the cutting edge of the fight. No one at this point even mentioned who or what nationality or who speaks the language," said Julius Mamchur. According to him, at that time, he and his soldiers remembered only one thing: "we are Ukrainians."

“Recently, I and my troops were on the cutting edge of the fight. No one at this point even mentioned what nationality or who speaks the language,” said Julius Mamchur. According to him, at that time, he and his soldiers remembered only one thing: “we are Ukrainians.”

READ MORE:
http://www.independent.ie/world-news/europe/im-no-hero-i-am-just-doing-my-job-says-colonel-30067572.html

SEE MORE:
Video (in Ukrainian)
https://www.youtube.com/watch?v=YYoExo2uKNk

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Donetsk separatists promise to leave after Maidan will be dispersed

chornajuravka's avatarEuromaidan PR

Donetsk separatists announced they will not leave administrative buildings until Maidan protesters will be dispersed on Kyiv’s Maidan.

So said the co-chairman of the so-called ‘People’s Republic of Donetsk’ Denys Pushylin , Espreso.TV reported, citing the Russian service of BBC.

He accused the Ukrainian authorities of failing to carry out the agreements made in Geneva a few days ago. According to the leader of the separatists, before compromises can be discussed, Kyiv “has to release the seized buildings, disarm illegal formations  – the National Guard and Right Sector, and to liberate political prisoners.”

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Ralf Haska: Das ist meine Hoffnung

Ralf Haska: Das ist meine Hoffnung

Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?v=692602954114783&stream_ref=10

Da ich morgen am Ostersonntag sicher nicht dazu komme, grüße ich Euch alle schon heute am Karsamstag zum Osterfest. Heute noch sind wir ruhig, still. Die Glocken schweigen. Keine Kerzen brennen. Und doch läßt sich die Hoffnung niemals unterdrücken. Nicht an diesem Karsamstag, nicht in unserer so angespannten Situation. Jesus Christus wird auferstehen! Wir werden Ostern feiern! Und auch die Hoffnung auf Frieden in unserem Land kann man nicht zerstören. Wir haben die Hoffnung, dass der Aggression gewehrt werden kann. Wir haben die Hoffnnung, dass Gerechtigkeit sich durchsetzt. Wir haben die Hoffnung, dass die Wahrheit von noch mehr Menschen erkannt wird. Wir haben die Hoffnung, dass die Ukraine sich als freies und gerechtes Land entwickeln kann. Auch die Ukraine wird auferstehen aus dem Sumpf der Korrupption und Ungerechtigkeit. Das ist meine Hoffnung.

Deshalb auch dieses kleine Video. Die Roshen-Band habe ich eben gerade heute am Karsamstag im Roshen-Geschäft aufgenommen. Sie singt ein ukrainischen, lustiges Lied. Darin geht es darum, dass ein alter Mann einer jungen, hübschen Frau vorschlägt, dss sie ihn heirate. Sie versagt ihm das. Ich kann nicht anders, als dabei denken, dass die junge, wunderbare Ukraine dem alten Rußland ebenso die Gefolgschaft versagt. Sie will Rußland nicht heiraten. Und Rußland sollte das endlich verstehen und sich zurückziehen. Also, freut euch an und über Ostern und freut euch an diesem Lied. (Und für morgen sage ich hier schon mal ein wenig verfrüht und hoffe, dass man es mir nachsieht: Christos woskres / Slava Ukraine)

Video: https://www.facebook.com/photo.php?v=692602954114783&stream_ref=10

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