Donezk-Terroristen: In der „Beelzebub“-Gefangenschaft wurde einer Freiwilligen Finger abgehackt und Knien gebrochen

Das Original: http://inforesist.org/v-plenu-u-besa-volonteru-otrubili-palec-i-perebili-koleni/

Bezler, ein Terroristenanführer aus Horliwka, hat Iryna Boyko, eine Freiwillige aus Poltawa aus seiner Gefangenschaft entlassen. Seit dem 20. Juni saß diese Frau bei ihm gefangen. Ihr wurde Kleinfinger abgehackt, ihr Körper weist zahlreiche Prügelspuren auf.

Nach Angaben von Ukrinform, berichtet darüber in ihrem Blog Ludmyla Kucherenko, Präsidentin des Media-Klubs des Gebiets Poltawa.

Iryna Boyko, Aktivmitglied des Euromaidans in Poltawa, hat 99 Tage in Gefangenschaft verbracht. Jetzt befindet sie sich wieder in Poltawa, jedoch in einem schwierigen psychischen Zustand. Ihren Knien sind mit einem Hammer gebrochen, ihr wurde ein Finger abgetrennt, teilt Frau Kucherenko mit.

Nach ihren Angaben, am 20. Juni 2014 war Iryna Boyko zusammen mit drei anderen Freiwilligen – Misiurenko, Kalashnikov und Matlashov – im Gebiet Luhansk unterwegs, um die ukrainischen Grenzsoldaten mit Lebensmitteln zu versorgen. Dort wurden alle drei durch die „Freischärler“ gefangengenommen.

Seitdem kümmerte sich um ihre Freilassung Lt.-Oberst Vasiliy Kovalchuk, der zusammen mit Bezler in Afghanistan noch für die UdSSR kämpfte.

Am 28. September bekam er einen Handyanruf von Ihor Bezler, auch Beelzebub genannt, um mit dem durch Putin verliehenen Dienstgrad – General-Major der DNR-Armee – zu prahlen. Im Gespräch hat er sich einverstanden erklärt, Iryna Boyko, freizulassen.

Daraufhin, reiste Vasiliy Kovalchuk zusammen mit Irynas Tochter Tetiana Efremova und einem anderen Aktivisten Myhaylo Dugin sofort nach Horlivka/Donbass. Nach langwierigen Verhandlungen mit Terrormilizen holten sie Iryna ab und kehrten in Poltawa zurück.

Die Erlösung Boykos bestätigte ihre Tochter Tetiana Efremova auf ihrer Facebook-Seite.

„Gerade sind wir aus Horlivka zurück! Und mit Mutti zusammen! Gott sei Dank!! Ich möchte all jenen meinen aufrichtigen Dank aussprechen, die während diesen 99 Tagen zu meinen Nächst stehenden und Verwandten geworden sind, die mein Leid geteilt, mich unterstützt und bei Suche geholfen haben.“

Das Mädchen versprach, die Einzelheiten etwas später mitzuteilen.

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