Boris Reitschuster: “Die faschistische SAUJUDEN-JUNTA in Kiew will ein Blutbad“

Boris Reitschuster: “Die faschistische SAUJUDEN-JUNTA in Kiew will ein Blutbad“

Original: https://www.facebook.com/reitschuster/posts/870371732978016?fref=nf

“Die faschistische SAUJUDEN-JUNTA in Kiew will ein Blutbad“ – Heute erhielt ich diesen Brief von einer Bekannten aus Moskau, die zwar Internet hat, aber nur russisches TV sieht – und früher eher gemäßigt war:
In der Ukraine herrscht Willkür. Ich schreibe Dir, damit die Leute in Deutschland das erfahren! Alles! In Odessa wurden bei lebendigem Leib 38 Menschen verbrannt. Dafür, dass sie für die Föderalisierung sind! Danach wurden die Verwundeten verprügelt, die aus den Fenstern gesprungen sind, um sich vor dem Feuer zu retten. Der Süd-Westen wird unterdrückt, mit Hilfe der Armee, und mit Söldnern aus dem Ausland; die Städte dort sind umzingelt und man lässt weder Frauen noch Kinder raus. Das ist ein Völkermord am eigenen Volk! Und das sind einfache Leute, dort, die einfach diese SAUJUDEN-JUNTA in Kiew nicht anerkennen. DAS IST EIN VERBRECHEN – den Menschen zu verbieten, ein Refferendum (Rechtschreibung übersetzt wie im russischen Original) zu machen, dabei ist das so einfach! Das heißt, sie wollen ein Blutbad anrichten! Wir alle hoffen auf Merkel, dass sie Russland unterstützt. Warum glaubt sie den Amerikanern? Die alle abhören! Und die Deutschland offenbar hassen. Dabei achten wir Russen Deutschland jetzt, und das deutsche Volk. In der Ukraine blüht der Faschismus, und der Hass zu Russland. Ich verstehe, dass Politik eine schmutzige Sache ist. Aber doch nicht in so einem Maße! Man fühlt sie ja wie in der Steinzeit! Entschuldige bitte, dass ich Dich belaste mit all dem! Aber das sprengt doch alle Rahmen! So eine Grausamkeit! Mit Achtung und Grüßen….

Leider ist die Meinung aus dem Brief keine Ausnahme, sondern inzwischen Regel. Ein Großteil meiner Freundschaften ist zerbrochen. Die Propaganda ist diabolosch und kriminell. Sie wirkt so stark, dass selbst offensichtlichste Widersprüche nicht mehr wahrgenommen werden: Meine Bekannte schreibt gleichzeitig von einer “Saujuden-Junta” und von “Faschisten” in Kiew. In Russland gibt es dafür den Begriff: “Kognitive Dissonanz” (bei uns sicher auch, nur wird er offenbar kaum gebraucht).

Das Tragische: Dieses Spiel mit dem nationalistischen Feuer wurde vor vielen Jahren angezündelt, weil eine kleine Clique an der Macht ablenken wollte von ihren kriminellen Methoden, mit denen sie Milliarden machte. Das Feuer ist jetzt außer Kontrolle geraten – und wird weiter geschürt.

Ich bitte um aktives Teilen dieser Übersetzung, solche authentischen Quellen sagen mehr aus als viele Analysen!!!

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2 Responses to Boris Reitschuster: “Die faschistische SAUJUDEN-JUNTA in Kiew will ein Blutbad“

  1. Volodya says:

    One can understand from this letter the degree of the propaganda and lies coming out of the Kremlin. The world needs to stand united against this.

  2. justice says:

    Wiebitte, diese beleidigende propagandistische Übersetzung verbreiten?
    Einem derartigen Ansinnen kann ich verstandes- und gefühlsmäßig nicht folgen.

    Wesentlich schlimmer als ein Blutbad und Verdummungspropaganda:

    KIEW (dpa-AFX) – Auf Druck internationaler Kreditgeber hat die nahezu bankrotte Ukraine die Gaspreise drastisch erhöht. Privathaushalte müssen seit Donnerstag 40 Prozent mehr bezahlen. Zum 1. Mai 2016 und zum 1. Mai 2017 sind Aufschläge von jeweils 20 Prozent geplant. Damit kommt die prowestliche Regierung in Kiew auch einer Forderung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach. Das Gremium hatte der Ex-Sowjetrepublik am Vorabend einen überlebensnotwendigen Kredit in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar (12,3 Milliarden Euro) gewährt.

    Die Ukraine hofft, schon bis zum 8. Mai eine erste Tranche über drei Milliarden Dollar zu erhalten. Das Land muss allein beim Nachbarn Russland Schulden von mehr als drei Milliarden Dollar für Gaslieferungen begleichen./bvi/DP/jha

    Zu vermutende Auswirkungen für Millionen Menschen in der Ukraine:
    Existenzzerstörung durch Zwangsverkauf von Grundstücken und Häusern, permanenter Aufenthalt in unterkühlten Räumen auch von Kindern und Behinderten, drastische Verschlechterung der Lebensqualtität insbesondere bei sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten, vermehrte Erkältungskrankheiten und Verschlimmerung von psychischen Leiden durch Geldnot, Anstieg der Zwangsprostitution, steigendende Kriminalität wegen Geldbeschaffung, erhöhte Scheidungsraten, Gewalt gegen Kinder nimmt zu, Vertrauensverlust in Regierung und Demokratie, Selbstmordraten steigen, u.v.m.

    Die Ukrainer bleiben also weiterhin ein bedrohtes Volk!

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