Dmitry Tymchuk: Gewalt gegen Journalisten

Dmitry Tymchuk

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Freunde! Journalisten! Alle, die nicht gleichgültig sind! Heute (7.3.2014) in Sevastopol während des Sturms auf die ukrainische Militärstation 2355 durch russische Soldaten, sogenannte Kosaken und bewaffnete Gruppierungen des Kryms wurden Fernsehjournalisten des Kanals Inter, des 5. Kanals, des unabhängigen russischen Kanals “Doschd” (“Regen”) und andere Journalisten grausam zusammengeschlagen. Unsere Kollegen befinden sich jetzt auf der Intensivstation. Sie sind am Leben, sie können sprechen, aber es ist noch nicht klar, wie schwer ihr Zustand ist. Wir bitten alle, diese Information weiterzugeben und die ausländischen Journalisten zu benachrichtigen, damit die Verbrechen, die jetzt von den Händen der selbsternannten Krim-Regierung unter russischen Anweisungen geschehen, nicht unbeachtet bleiben! Die Aggression muss gestoppt werden!

Übersetzung: Maryana Zhelesnyak
Quelle: Dmitry Tymchuk / Gruppe „Informations-Widerstand“

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3 Responses to Dmitry Tymchuk: Gewalt gegen Journalisten

  1. justice says:

    Welcher Tourist bzw. welche Touristin sowie Urlauber (m/w) werden auf die Krim fahren wollen, wenn derat menschen- und demokratieverachtendes Verhalten von pro-russischen Aggressoren stattfindet und die Pressefreiheit unterdrückt wird? Besser und nachhaltiger kann man das Urlaubsparadies nicht entwerten als sich wie die Wildsau im Gemüsegarten aufzuführen!

    • tftranslate says:

      Den Russen geht es ja ums Gas und um den Flottenstützpunkt. Urlaub? Kann man neuerdings auch in Sochi machen …

      • justice says:

        … und für den Urlaub auf der Krim soll man sich vorher ein Visum bei der russischen Botschaft abholen. Selbstverständlich, mit mindest. vier Wochen Bearbeitungszeit?

        Dann werden sich die jetzigen pro-russischen Einheimischen auf der Krim sehr bei ihren vermeintlichen Freunden in Russland bedanken dürfen, wenn die Urlauberzahlen drastisch zurück gehen.

        Gas und Flottenstützpunkt? Eine sehr begrenzte Sichtweise.
        Sochi hat weder die Schönheit der Krim zu bieten, noch ist nicht abzusehen, was der russische Provokationstourismus auf der Insel noch anrichten wird.

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