Pressebericht der Demokratischen Allianz: Ukrainer fordern die Deutsche Bank auf, die Zusammenarbeit mit der Familie Janukowitsch einzustellen.

4. Februar 2014

Ukrainer fordern die Deutsche Bank auf, die Zusammenarbeit mit der Familie Janukowitsch einzustellen.

Heute fand vor der Filiale der Deutschen Bank in der Ukraine eine Mahnwache von Aktivisten der Partei “die Demokratische Allianz” und anderer Aktivisten des Euromaidans statt. Sie forderten die Vertreter der Bank auf, die Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Familie Janukowitsch einzustellen.
Um die Aufmerksamkeit der Bank auf die Folgen der Zusammenarbeit zwischen den europäischen Banken und der “Familie” zu richten, füllten die Aktivisten vor der Bank eine Badewanne mit der Überschrift “Ukraine” mit roter Farbe, als Symbol für das Blut, das heute im ukrainischen Staat vergossen wird. Um zu zeigen mit welchem Geld dieses Blutvergießen finanziert wird, verschmutzten die Aktivisten improvisierte Scheine der “europäischen Währung” mit roter Farbe und legten daraus das Wort “Janukowitsch” auf dem Bürgersteig vor der Bank aus.

Dazu gab der Pressedienst der Demokratischen Allianz folgende Erklärung ab:
“Wir hoffen, dass die europäischen Banken erkennen, dass menschliche Leben wichtiger als Geschäftsinteressen und Geld sind. Denn genau von dem in der Ukraine gestohlenen Geld werden heute die “Tituschken” (bezahlte Hooligans) und “Berkut” (Sonderpolizei) mit Prämien belohnt, dass sie Leute töten und auf Journalisten und Ärzte schießen.

Daher fordern wir die Deutsche Bank auf, die Zusammenarbeit mit Janukowitsch einzustellen und Untersuchungen wegen der gestohlenen Geldern, wie es auch das Internationale Recht fordert, einzuleiten.

Wir möchten darauf hinweisen, dass in Übereinstimmung mit den Normen des Völkerrechts FATF [die sich heute in den EU-Richtlinien widerspiegeln] die Banken die Herkunft der Geldern der Staatsbeamten und ihrer Familien auf Korruptionshintergrund überprüfen müssen.

Wenn man dem investigativen Journalismus und Informationen, die von Anti-Korruptions-Organisationen online auf http://yanukovich.info/ veröffentlicht wurden, glaubt, machte der Sohn von Viktor Janukowitsch, Alexandr, von Beruf Zahnarzt, schon im ersten Jahr der Präsidentschaft seines Vaters eine Anzahlung auf das Eigenkapital seiner Bank ВБР in Höhe von 200 Millionen Hryvnia in bar. Außerdem wuchs der Gewinn der Bank, die zu 100 % dem Sohn des Präsidenten gehört, im ersten Jahr der Präsidentschaft um 1700%. Im Vergleich, betrug das Gewinnwachstum einer der erfolgreichsten und größten ukrainischen Banken, der “Privatbank” in der gleichen Zeitspanne nur 4%.
Warum wir uns genau jetzt an die Deutsche Bank wenden? Alles Geld der ВБР-Bank fließt auf Konten der Deutschen Bank und verbleibt auch dort, weil die Deutsche Bank der Hauptpartner für Vermögen des ukrainischen Präsidenten und seiner Familie ist.”

Kontakt: Vera Grusova, Kiew
press@dem-alliance.org

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1 Response to Pressebericht der Demokratischen Allianz: Ukrainer fordern die Deutsche Bank auf, die Zusammenarbeit mit der Familie Janukowitsch einzustellen.

  1. Zeny says:

    very interesting

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