Russland droht wegen Eurovision-Niederlage mit Krieg bis zum siegreichen Ende

Am 15. Mai veröffentlichte Konstantin Kosatschew, Kommissionspräsident des Föderationsrates für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation, die folgende Statusmeldung auf Facebook.

Konstantin Kosatschew, Kommissionspräsident des Föderationsrates für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation

Konstantin Kosatschew, Kommissionspräsident des Föderationsrates für Auswärtige Angelegenheiten der RF

Auf dem Eurovision Song Contest 2016 wurden erstmals für die Öffentlichkeit die Stimmen der Zuschauer – wenngleich ihr auch erst ganz zum Schluss Gehör geschenkt wurde – von den Stimmen der nationalen Jurys getrennt. Im ersteren Falle hat die Kunst gewonnen. Selbst im ukrainischen Territorium wählten die Zuschauer Sergej Lasarew auf den ersten Platz. Im letzteren Falle die ukrainische Sängerin Jamala. Nach Addition der Punkte gewann die Geopolitik die Oberhand.

Aber ich kann der Ukraine dafür nicht gratulieren, denn die Ukraine ist, wie paradox das auch sein möge, einer der Verlierer.

„Einer der Verlierer“, weil viele verloren haben.

Verloren hat die Musik, denn es hat offenkundig nicht die beste Komposition gewonnen. Und das heißt, dass sich die Komponisten, die Sänger und ihre Teams vergeblich bemüht haben.

Verloren hat der Song Contest, weil anstelle eines fairen Wettbewerbs politische Zwänge triumphierten.

Verloren hat Europa. Denn in den Gedanken Europas hat nicht die Einheit stiftende „Ode an die Freude“ gesiegt, sondern der offene Kalte Krieg.

Verloren haben der Minsker Friedensplan und übrigens insbesondere die Bemühungen des Teams von Präsident Poroschenko. Dem fällt es auch schon so unmöglich schwer, die notwendigen Mehrheiten für die Umsetzung der vorrangigen Punkte des Minsker Abkommens zu sammeln – den Gesetzen über Dezentralisierung, Amnestie usw. Jetzt gibt es noch weniger Anreize: Warum Gesetze ändern, sich verständigen usw., wenn „Europa hinter uns steht“? „Der Westen wird uns helfen“.

Genau deswegen hat die Ukraine verloren. Und bei Weitem nicht nur ihr arg geplagter Staatshaushalt. Denn das Wichtigste, was das Land und die Nation jetzt wie die Luft zum Atmen braucht, das ist der Frieden. Aber gewonnen hat der Krieg. Bis zum siegreichen Ende.

Quelle: Statusmeldung von Herrn Kosatschew auf Facebook
Übersetzt vom deutschen Team von Voices of Ukraine

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2 Responses to Russland droht wegen Eurovision-Niederlage mit Krieg bis zum siegreichen Ende

  1. Bis zum siegreichen Ende? Also bis zum russischen Endsieg? Die finanzmathematischen Berechnungen ergeben einen vorherigen wirtschaftlichen Insolvenzkonkurs/Wirtschaftskollabs Russlands, das sich wieder einmal mit den USA auf einen militärtechnischen Wettlauf/Wettkampf eingelassen hat, der auf Grund leerer russischer Staatskassen nur zu verlieren ist. Wie in den 80ziger Jahren! Befreiender Atomschlag gegen die Nato? Die beiderseitige atomare Hochrüstung garantiert seit den strategischen Nuklearplanungen/Berechnungen des Pentagonphysikers und Mathematikers Hugh Everett eine garantierte vollständige gegenseitige Vernichtung.( Pattsituation) Daraus resultiert nur noch eine mögliche konventionelle Auseinandersetzung Russlands mit dem Westen vor dem Hintergrund einer hoffnungslosen militärtechnischen Unterlegenheit Russlands gegenüber der Nato…..in Quantität und Qualität!

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