Ukrainische Antiterror-Einheiten vernichten 32 Berufssoldaten der Russischen Föderation

Das Original: http://www.facenews.ua/news/2014/252237/

Das ukrainische Bataillon Heilige Maria vernichtete im Laufe einer Kampfhandlung nahe Pawlopol 32 Personen, die die Militäruniformen russischer Streitkräfte mit entsprechenden Abzeichen trugen. Nach Angaben von 0629
berichtet darüber stv. Bataillonskommandeur, Rufzeichen „Monia“.

Der stv. Kommandeur des Bataillons Heilige Maria berichtete an 0629: Am 15.10.14 stieß die Bataillons-Aufklärungspatrouille auf eine rund 50 Mann starke Einheit der russischen Armeeangehörigen.

Beim erfolgten Gefecht wurde dieAufklärungspatrouille durch den Feind mit Minen beschossen. Die Aufklärungspatrouille wurde nur mit Schützenwaffen bewaffnet. Der Artilleriebeobachter des Bataillons Heilige Maria übergab Koordinaten an die ukrainische Artillerie.

Die Gefallenen waren russische Militärangehörige.

Auf Feindziele wurde Vergeltungsfeuer geschossen. Batallionsmannschaft meldet keine Menschenverluste.

Am 16.10.14 war eine Einheit des Bataillons Heilige Maria auf Erkundungspatrouille und entdeckte nahe Pawlopol 32 feindliche Tote.

Nach Angaben des stv. Bataillonskommandeurs belegen die Uniformen und Uniformabzeichen der Gefallenen ihre Zugehörigkeit zu den Streitkräften der Russischen Föderation.

Advertisements
This entry was posted in Deutsch and tagged , , , . Bookmark the permalink.

5 Responses to Ukrainische Antiterror-Einheiten vernichten 32 Berufssoldaten der Russischen Föderation

  1. justice says:

    Die Verantwortlichen des ukrainischen Militärs müssen genau unterscheiden, ob sie Maßnahmen der Vergeltung (Vergeltungsfeuer) oder der Abwehr (Abwehrfeuer) gegen feindliche Angriffe durchführen, denn die in Minsk vereinbarte Waffenruhe bzw. Feuerpause sieht das Einstellen von Kampfhandlungen auf beiden Seiten vor. Niemand kann aber den ukrainischen Soldaten verbieten, sich vor feindlichen Angriffen zu schützen (Abwehr). Vergeltungsmaßnahmen aus Gründen wie z. B. Rache, Gerechtigkeit oder Strafe, sind nicht mit einer Waffenruhe vereinbar.

    Womöglich liegt hier ein begriffliches Missverständnis vor, denn sollte der ukrainische, mit Handwaffen ausgerüstete Stoßtrupp zum Zwecke des Angriffs unterwegs gewesen sein, wäre es ein Bruch der Waffenruhe. Vielmehr lässt es stark vermuten, dass sich die ukr. Militäreinheit auf Patrouille befand (Aufklärungs-, Erkundungs- oder Sicherungspatrouille).

  2. goldblau says:

    im 1. Falle – eindeutig das Vergeltungsfeuer, als die Reaktion auf feindliches Feuer
    im 2. Falle – unklar was für eine Tätigkeit wurde ausgeübt, daher habe ich einen allgemeinen Begriff – nach auszuübenden Funktionen – genommen. Vlt. wäre die Aufklärungs-, o. Erkundungspatrouille tatsächlich eine bessere Lösung

    • justice says:

      Je differenzierter man eine Thematik behandelt, desto genauer ist das Ergebnis der Untersuchung und/ oder des Meinungsaustauschs. Gerade im derzeitigen Kriegszustand, den die Ukraine und ihre Bevölkerung doch ziemlich unerwartet getroffen hat, besitzt die Glaubwürdigkeit der Ukraine gegenüber der Weltöffentlichkeit einen existentiellen Einfluss auf die weitreichende Unterstützung und Hilfe. Von daher müssen Darstellungen von Situationen so exakt wie möglich geschehen, damit sich Interessierte ein genaues Bild der Lage machen können. Dies ist ebenso wichtig, um der pro-russischen Hetzpropaganda effektiv entgegen wirken zu können.

  3. goldblau says:

    übrigens, schon lange wollte ich Ihnen für Ihre Kommentare meinen Dank aussprechen – was ich hiermit sehr gern tue. Bitte weiter so, Ihre Unterstützung schätze ich sehr hoch!

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s