Daniel M. Porcedda: “Postsowjetisches Syndrom”: alle zivilgesellschaftlichen Aktivitäten als bezahlte zu betrachten

Daniel M. Porcedda: “Postsowjetisches Syndrom”: alle zivilgesellschaftlichen Aktivitäten als bezahlte und inszenierte Maßnahmen des Westens zu betrachten

Quelle: https://www.facebook.com/daniel.m.porcedda/posts/10202586877688438?stream_ref=10

Daniel M. Porcedda :

Ljudmyla Melnyk

Auf der Seite Berliner Osteuropa-Experten wurde die Information über den ukrainischen Infopoint veröffentlicht. Unter dem Link erschien folgender Kommentar und so was macht mich, gelinde gesagt, wütend: “Wer bezahlt die? Die Adenauer Stiftung? Oder findet sich noch irgend ein Strohmann mit ukrainischen Wurzeln?”

Meine Antwort darauf: “Ihre Frage expliziert eine sehr verbreitete Krankheit, die sich leider nur unter sehr schweren demokratischen Bedingungen zu behandeln lässt. Das ist das bekannte “Postsowjetische Syndrom”, das alle mentalen und kognitiven Wahrnehmungen verzerrt. Die Personen, die darunter leiden, betrachten alle zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, insbesondere die, die von den Ukrainern kommen, als bezahlte und inszenierte Maßnahmen des Westens. Um es zu behandeln, empfielt sich die “Gefahr” direkt anzusprechen. In diesem Fall dahin zu gehen und mit den Menschen zu sprechen”.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/solidaritaet-mit-protest-in-kiew-ukrainer-eroeffnen–alternative-botschaft–in-berlin,10809148,26049372.html

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