Die Fotoausstellung „Maidan. Gesichter und Geschichten“ dokumentiert beeindruckende Manifestationen eigener Selbstbestimmung im Herzen der ukrainischen Hauptstadt. Fotografen und Studenten der Kiewer Akademie für Film- und Theaterkunst Karpenko-Karogo haben seit Beginn der Proteste in der Ukraine Bürgerinnen und Bürger in ihrem Kampf für Demokratie, Freiheit und menschliche Würde porträtiert.
Im Mittelpunkt der eindrucksvollen Bilder stehen keine politische Kräfte oder deren Anführer, sondern die Menschen selbst, sowie ihr Engagement auf dem Maidan.
Mit ihren Kameras haben die Autoren die Gesichter und Geschichten der Ukrainer aus den verschiedensten Bevölkerungsschichten und ganz unterschiedlichen Teilen der Ukraine auf beiden Seiten der Barrikaden festgehalten. Studenten und Rentner, Künstler und Intellektuelle, Unternehmer und Arbeitslose, Ärzte und Volontäre, Journalisten und Fotoreporter, Veteranen des Afghanistan-Kriegs, aber auch die Streitkräfte der Regierung: Das sind die Charaktere der Szenen des sozialen Phänomens „Maidan“.
Es wurden über 100 Fotos von über 30 Fotografen gezeigt. Alle Fotos entstanden im Zeitraum vom 21. November 2013 bis zum 21. Februar 2014 in Kiew.
Die Fotoausstellung „Maidan. Gesichter und Geschichten” wird von der ukrainischen Gemeinde der Freien und Hansestadt Hamburg präsentiert (mit freundlicher Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, des Bundes Ukrainischer Studenten in Deutschland e.V., der Vereinigung der Ukrainer Norddeutschlands e.V.). Die Ausstellung war vom 25.03.2014 bis 31.03.2014 in der Rathausdiele zu den Öffnungszeiten des Hamburger Rathauses zugänglich und wird in weiteren Städten Deutschlands und Österreichs zu sehen sein.
Dieser Film erzählt die Geschichte der Organisatoren.
Quelle: Facebook-Seite der Ausstellung
Video: Maxim Sergienko
Deutsche Untertitel des Videos: Tobias Ernst – Fachtexte vom Profi
